Monate: September 2015

Fischerboote in Cape Coast

Ghana und die Herzlichkeit der Menschen

Interview mit Wibke Herbert von Sonnenstrahlenmomente Welches afrikanische Land hat Dich besonders begeistert und weshalb? Besonders begeistert hat mich ganz klar Ghana. Warum das so ist, kann ich gar nicht genau sagen. Es waren wohl einfach die Herzlichkeit der Menschen, die ehrlich gemeinte Hilfsbereitschaft, die einem in Ghana immer entgegengebracht wird und die Gemeinschaft, die dort noch herrscht, die das westafrikanische Land für mich so besonders machen. Zudem mag ich die verschiedenen Landschaften Ghanas sehr – die Shai Hills, die Wälder rund um die Wli Wasserfälle, den Regenwald, aber auch die Savanne im Norden und natürlich die palmengesäumten Strände, die sich an der Küste entlang ziehen. Die Mischung aus alldem macht Ghana für mich so besonders. Siehst Du Unterschiede zum Reisen in Afrika verglichen zu Reisen auf anderen Kontinenten? Sicher gibt es einige Unterschiede, wenn es um das Reisen in Afrika im Vergleich zu anderen Kontinenten geht. Diese sind aber immer relativ. Zwar ticken auf dem afrikanischen Kontinent die Uhren gefühlt langsamer, das ist aber nicht nur in Afrika der Fall. Zudem könnte man es ebenfalls als …

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puriy zu Gast bei…

Wir Puriysten machen uns häufig auf die Reise und berichten auf puriy von den Erlebnissen, Begegnungen und Geschichten von unterwegs. Hin und wieder gehen wir aber auch fremd und teilen unseren Reisespaß auf anderen wunderbaren Reiseblogs oder Webseiten. Damit ich und Ihr nicht den Überblick verliert, sammle ich heute mal, wo Ihr puriy noch so finden könnt: Autorin bei Web.de gmx.net 1&1 Travellers Insight Neckermann Beach-Inspector Interviews Interview bei TRAVELBOOK BlogStars Interview bei Liligo Interview auf ichreise.at Interview auf Looping Visiting Locals bei individualicious Interview bei Breitengrad53 Interview bei Thoringi Interview bei Weltreisejunkies Interview bei Andrea Schelbert unter Freaky Friday Berichte La Graciosa – die unterschätzte achte Kanareninsel auf Travelbook Beautiful Galapagos auf Gulliver Expedition Blog Gastbeitrag „Der Geschmack des Amazonas“ auf Reisedepeschen Im Sommer geht’s an die Ostsee Reisenostalgie – über eine meiner ersten Reiseerinnerungen auf Heimatherz Gastbeitrag „Pisco S(o)ur – eine Reise ins Ungewisse im Reise“ bei Littlemissitchyfeet  Mein liebster Platz am oder auf dem Meer bei Meerblog Gastbeitrag “Die Welt in meinem Kiez“ bei Travel on Toast  Gastbeitrag Langzeiturlaub: 7 Tipps um länger zu reisen bei …

La Graciosa, Spanien, puriy, Reiseblog

Der Rhythmus von La Graciosa

Als wir um die felsige Nordspitze von Lanzarote fahren und den Rio überqueren, taucht am Horizont ein langer Landstreifen auf. Vermeintliche Berge ragen aus der platten Scheibe heraus. Dass diese vier Erhebungen gerade einmal 157 m bis 266 m messen, mag man fast nicht glauben. An diesem Septembermorgen weht ein frischer Wind über das Deck unserer Fähre. Ich genieße die Brise, die eine willkommene Abwechslung zu der Hitze Lanzarotes ist. La Graciosa – anmutig und schön Vor uns liegt La Graciosa, die Anmutige, wie sie einst der normannische Seefahrer Jean de Béthencourt nannte. Die kanarische Insel kann aber noch viel mehr, als grazil und anmutig im türkis-blauen Atlantik zu ruhen und auf ihre Gäste zu warten. La Graciosa kann in erster Linie überraschen. Einsame Strände, durchweg nur Sandwege und ein Nationalpark, der hinter der letzten Häuserlinie der einzigen (ernstzunehmenden) Ortschaft beginnt und sich über die gesamte Insel erstreckt – dies ist eine Mischung, aus der Träume gemacht sind. Doch aus diesem Traum holt mich Siggi, der schon viele Jahre auf dieser Insel lebt, schnell zurück. Im Hochsommer …

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Der Zauber von Lalibela – Äthiopiens himmlische Stadt

Dunstschwaden umhüllen die Felskirchen an diesem Morgen. Nebel mischt sich mit dem Weihrauch, der nach außen zieht. Seit 7 Uhr sitzen wir nun hier und hoffen, eine Lücke ins Kircheninnere zu finden, um die einzigartige Stimmung hautnah miterleben zu können. Es ist mein 31. Geburtstag, nie zuvor habe ich einen meiner Geburtstage in solch mystischer Atmosphäre verbracht wie hier in Lalibela. Mit seinen zwölf monolithischen Felskirchen, die vor etwa 800 Jahren aus dem Felsen herausgemeißelt wurden und durch unterirdische Gänge miteinander verbunden sind, ist das der Wallfahrtsort für die äthiopisch-orthodoxen Christen. Natürlich zählen diese Kirchen zum Weltkulturerbe der UNESCO und ziehen auch Touristen an – so wie uns. Doch an diesem Morgen sind wir die einzigen „Fremden“ unter den Gläubigen. Immer wieder kommen Gruppen barfüßiger Äthiopier an uns vorbei. Einige halten Schirme in die Luft, andere küssen die alten Mauern. Als wir endlich eine Lücke entdecken, schleichen wir in den Innenraum der Bet-Mika’el. Die Gläubigen drängen sich, stehen eng an eng, um der stundenlangen Predigt zu folgen. Auch wir wohnen nun dem Gottesdienst bei, der …

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3 Nächte – 3 Betten – 3 Marriott Hotels – So schläft es sich in Bogotá

Bogotá bietet eine Vielzahl an Hotels für jeden Geschmack. Während unseres letzten Aufenthalts hatten wir die Möglichkeit, in den drei Häusern der Marriott Hotelgruppe zu schlafen. Ein viertes – direkt am Flughafen – ist gerade im Bau. Zwei Häuser waren für uns nicht neu, da wir für kurze Zwischenstopps zwischen zwei Flügen das Marriott nahe dem Flughafen und bei längeren Aufenthalten das JW Marriott im Norden der Stadt bisher häufiger wählten. Diesmal kam mit dem The Artisan D.C. das neuste und vor wenigen Monaten frisch eröffnete Haus hinzu und so testeten wir uns in drei Nächten durch die drei Marriotts der Stadt. 1. Nacht: JW Marriott Bogotá Dieses Hotel ist auf den vergangenen Reisen in Bogotá unsere 1. Wahl gewesen. Für uns war das Hotel ein perfekter Ausgangspunkt, besonders um den Norden der Stadt zu erkunden – sei es zu Fuß, per Taxi oder mit dem Rad. Das Luxushotel gehört zu den Top Adressen der Stadt und beherbergt vier Restaurants – französische, italienische, japanische Küche und ein Steakhouse. Besondere Highlights sind die großzügige Executive Lounge mit …

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TripRebel im Test

9Vor allem vor Kurzreisen verbringe ich häufig einige Zeit auf unterschiedlichen Hotelbuchungsseiten auf der Suche nach dem passenden Hotel, da die Zeit zu kostbar ist, sich etwas vor Ort zu suchen. Unter der unüberschaubaren Anzahl an Buchungsseiten habe ich natürlich schon meine Favoriten und dies vereinfacht mir die Suche nach der perfekten Kombination zwischen Anspruch an das Hotel in Kombination zum Preis. Was ist für mich bei der Hotelauswahl wichtig? Neben der Lage, die für meine Aktivitäten während des Aufenthaltes maßgeblich ist, wähle ich in der letzten Zeit besonders gern Hotels, mit einem schönen Design und einer gehobenen  Zimmerausstattung, kostenlosem W-LAN, ein ruhiges Zimmer idealerweise mit Ausblick, individuellem Service, gutem Frühstück, das länger als 9 Uhr möglich ist. Ganz wichtig sind auch die Bewertungen anderer Gäste, flexible Stornierungsmöglichkeiten und der Preis. Ja, das ist schon eine Menge und ab und zu muss ich Kompromisse eingehen. Im Rahmen einer kleinen Skandinavien-Kreuzfahrt von Stockholm nach Helsinki hatte ich die Möglichkeit, das Portal TripRebel zu testen. Das aus Hamburg stammende Start-Up möchte uns nun die Suche verkürzen und …

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Osch und die Weite der Fergana-Ebene

Wieder fährt eine Stretchlimousine an uns vorbei, um nur kurz darauf anzuhalten und sich in die Schar der parkenden Limousinen einzureihen, die bereits viele Parkplätze an der Kurmandshan Datka Straße Ecke Muminowa einnehmen. In einer Stadt, die nicht unbedingt mit Prunk um sich schmeißt, sondern eher mit sonderbarer Schlichtheit und funktionalem Sowjet-Schick, fragt man sich, was es damit auf sich hat. Die Antwort liegt nur einen Steinwurf entfernt in einem viergeschossigen Plattenbau, der die Aufschrift Bakyt Üj trägt. Für diejenigen, die die kyrillischen Buchstaben nicht entziffern können, bringen die ineinander verschlungenen goldenen Ringe, die den Schriftzug zieren, Aufschluss. Das Haus des Glücks beherbergt das Standesamt von Osch. Nach der Anzahl der Limousinen zu urteilen ist Heiraten ziemlich in oder zumindest traditionell gut verankert, denn mit Mitte 20 sollte man schon unterm Hut sein, wie uns junge Leute immer wieder schmunzelnd bestätigen, als sie uns drei unverheirateten Enddreißigerinnen die kirgisische Welt erklären. Auch wenn ich vor meiner Reise häufig etwas von der Tradition des Brautklaus hörte, mag ich in diesem Umfeld doch nicht genau nachhaken. Wir …

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35 Stunden Istanbul – warum sich ein Stopover am Bosporus lohnt

Da unten ist der Bosporus. Wasser rahmt die Stadt ein, deren Skyline wunderbar von den Minaretten und Kuppeln der großen Sultanmoscheen gezeichnet ist. Istanbul! Als ich im vergangenen Jahr auf dem Weg nach Aserbaidschan in Istanbul umsteigen musste, bereute ich beim Landeanflug und Start schon ein wenig, nicht einmal kurz in die belebten Straßen der 14 Millionen Metropole einzutauchen. Als ich nun auf meiner Reise nach Zentralasien wieder in Istanbul umsteigen musste, war mir klar, hier sollte ich dieses Mal einen Stopover einlegen. 35 Stunden um genau zu sein. Hagia Sophia, Blaue Moschee, Taksim Meydani, Istiklal  Caddesi, Großer Basar, Ägyptischer Basar, Topkapi Palast, Galataturm – und noch genug Zeit zum Abhängen in den Cafés und Kneipen von Cihangir und für eine Bosporus-Bootstour. All das ist möglich in nicht einmal zwei Tagen. 1. Stopp: Taksimplatz Nachdem wir unser Apartment in der Straße Kutlu Sokak nahe dem Taksimplatz bezogen haben, machen wir uns mit knurrigem Magen kurz vor 11 Uhr auf den Weg. Erste Mission: ein Frühstückscafé suchen. Wir laufen etwas müde die Treppen von unserer Unterkunft hoch zum Platz, den fast jeder zumindest durch die Berichterstattung …