Monate: Juli 2017

Berliner Platte Marzahn

Berliner Platte – 8 Tage Marzahn

Nicht schön, aber praktisch. So ist die Welt der Berliner Plattenbauten. Besonders im Kampf gegen den Wohnungsnotstand im Nachkriegsdeutschland waren sie häufig eine Lösung. Doch bieten sie auch ein wunderbares Bild an Konformität – manch einer spricht von einer abstrakten, tristen und seelenlosen Architektur. Was einst in der DDR aufgrund seiner niedrigen Miete und seines Komforts sehr begehrt war, ist heute oft Zentrum sozialer Probleme. Von diesen weiss meine Schwester regelmäßig in ihren Anekdoten aus dem Arbeitsalltag einer Sozialpädagogin in diesem Einsatzgebiet zu berichten. Ja, spricht man von Berlin, hat man meist das Zentrum vor Augen. Die Weltstadt, zu der sich Berlin in den letzten Jahren gemausert hat, hört für viele im Osten an den Grenzen Prenzlauer Berg und Friedrichshain auf. Und zugeben, was soll man eigentlich auch da draußen hinterm Eastgate? Bis zum 15. Oktober lockt die IGA 2017 unter dem Motto „Ein MEHR aus Farben“ zu einem erlebnisreichen und überraschenden Festival schönster internationaler Gartenkunst und grüner urbaner Lebenskultur nach Marzahn. Und auch sonst lohnt ein Besuch der Gärten der Welt, von Wuhletal und Kienbergpark mit Kienberg und der Kienbergpromenade in Marzahn …

TamTam in Raroia

Raroia, ein Atoll der Tuamotus und, falls irgendwie bekannt nur durch die Anlandung der „Kontiki“ im Jahre 1947. Wieder einmal liegt so ein irrer Korallenring mitten in den Weiten des Pazifiks, hebt sich, gesäumt von Palmen, aus tausenden von Metern Wassertiefe mal gerade so an die Oberfläche. Typisch für diese Inselgruppe, die auch die „Gefährlichen…

TamTam in Raroia

Raroia, ein Atoll der Tuamotus und, falls irgendwie bekannt nur durch die Anlandung der „Kontiki“ im Jahre 1947. Wieder einmal liegt so ein irrer Korallenring mitten in den Weiten des Pazifiks, hebt sich, gesäumt von Palmen, aus tausenden von Metern Wassertiefe mal gerade so an die Oberfläche. Typisch für diese Inselgruppe, die auch die „Gefährlichen…

Geburtstag puriy

puriy wird 5

„Vor fünf Jahren wurdest Du geboren – am Ostseestrand von Thiessow. Du warst so quasi eine Wassergeburt. Während wir uns in den Wellen treiben ließen, dachten wir an unsere vergangenen Reisen und plötzlich war sie da, die Idee! Und nun blicke ich zurück und denke, Mensch, das Kind ist ja schon ganz schön groß geworden. Und irgendwie ist das Kind auch ganz anders geworden als ich es mir ursprünglich dachte. Aus einem Jungen wurde plötzlich ein Mädchen oder so ähnlich… Aber was dann?“ Der Ideengeber Häufig, wenn ich mich mit Freunden traf, ging es um unsere Reisen. Wunderbare Geschichten wurden ausgetauscht und so dachten wir an ein Buch, das ein paar dieser Stories abbilden sollte. Noch vom Strand aus wurden die Freunde angesimst. Das Feedback war von „ah, schöne Idee“ über „oh, das ist ja Arbeit“ bis Schweigen. In den nächsten Wochen kamen die ersten Einreichungen und auch die Gestaltung des Logos und des Namens wurde demokratisch im Autorenkollektiv entschieden. Und mit dem Projekt wuchs immer mehr die Idee, nicht nur etwas Greifbares in den Händen zu …