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Gardasee ist {B} Bewegung

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Das Leben in der Nachsaison ist gedämpft, alles geht ein bisschen langsamer. Fast wie in Zeitlupe mutet das Geschehen an, als wir in der Seilbahn den über 2000 m hohen Monte Baldo hinauf schweben. Wir sind nicht allein, große Rucksäcke mit mutigen Männern und Frauen stehen Seit an Seit. Wie wäre es, wenn…? Ich darf nicht aktiv sein, andere hier sind es umso mehr. Mit Gleitschirmen schweben sie zurück nach Malcesine oder wohin sie die Winde tragen. Wem Paragliding zu windig ist, kann von hier oben die zahlreichen Downhillstrecken testen. Ein Abenteuer, das sich im Nebel verliert. Denn als wir auf dem Monte Baldo stehen, sehen wir noch nicht einmal den Weg mehr.

Auf der San Nicolò

Auf der San Nicolò

Mit der Seilbahn dem Monte Baldo hinauf

Mit der Seilbahn dem Monte Baldo hinauf

Mit dem Mountain dem Monte Baldo hinunter

Mit dem Mountain dem Monte Baldo hinunter

Paraglider auf dem Monte Baldo

Paraglider auf dem Monte Baldo

Traumhafter Ausblick? Fehlanzeige! Dennoch überlasse ich den Rest meiner Fantasie. Und die ist fantastisch. Sicherlich wäre es schön, wenn nur Wetter und der Aktivitätsgrad stimmten. Wandern wäre auch eine Option. Doch leider drängt die Zeit und ich komme nicht ins Vergnügen. Stattdessen bin ich noch einmal auf der Gardesana unterwegs – nicht stilgerecht mit Rennrad oder Mountain Bike, sondern mit Damenrad. Aber hier geht alles – da der untere Teil des Gardasees nicht mehr im Hochgebirge liegt, sondern von einer eher hügeligen Landschaft umgeben ist, kann man die Gegend leicht „erradeln“. Und selbst die überholenden Autos sind meist disziplinierter als in Deutschland. Haben sie sich wahrscheinlich längst an Radfahrer gewöhnt. Denn eine Rennradgruppe jagt hier die andere.

Wer sich auf den Straßen nicht sicher fühlt, kann auf das Wasser umsatteln. Sehr beständige Winde machen den Gardasee zu einem Surfer- und Segelparadies. Gerade im Nordteil bläst die Ora fast jeden Tag von Süden her. Nur ich kam nicht in den Genuss. Flaute auf der ganzen Spur – auch als wir uns auf dem schönen Segelschiff San Nicolò entspannen. Ich könnte noch über Klettersport, Stand up-Paddeln, Canyoning, Rafting schreiben, doch genau da verlässt mich meine Fantasie und ich finde mich im Auto wieder, immer der Gardesana entlang. Vielleicht, ja vielleicht komme ich noch einmal zurück, vielleicht sogar im Winter. Denn Malcesine ist ein Geheimtipp für Wintersportaktivitäten. Und wie Ihr wisst, ich mag es ja etwas ruhiger….

Danke an Garda Concierge und Europlan für die Einladung. Die Meinungen und Ansichten sind meine eigenen.

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