Alle Artikel mit dem Schlagwort: Reiseblog

Nordkorea

Zehn Tage in Nordkorea

Du warst kürzlich für zehn Tage in Nordkorea. Wie kam es denn dazu? Michael: Dieser weiße Fleck auf der Landkarte hat mich schon seit langem fasziniert. Das wohl abgeschotteste Land der Welt, das man gemeinhin nur mit negativen Nachrichten verbindet, übte da seinen ganz eigenen Reiz aus. Ich habe schon eine Weile lang online Reiseberichte und Fotoalben verfolgt und wurde immer neugieriger. Allzu kompliziert dort hinzukommen schien es ja dann doch nicht zu sein. Letztendlich beschloss ich dann, mir dieses Jahr im August mal selbst ein Bild davon zu machen. Wie kommt man denn da überhaupt rein? Und wie schwierig ist es erstmal ein Visum zu bekommen? Michael: Das geht überraschend einfach. Man bucht über eine spezialisierte Reiseagentur eine geführte Rundreise, und sobald der Antrag darauf von KITC (der dortigen Tourismusbehörde) genehmigt ist, kann man mit der Bestätigung ganz einfach bei der Botschaft in Berlin antanzen und sein Visum abholen. Das hat bei mir gerade mal 20 Minuten gedauert. Ich bin da mit Pyongyang Travel aus Berlin sehr gut gefahren. Eine geführte Rundreise? Als Individualreisender hat …

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puriy zu Gast bei…

Wir Puriysten machen uns häufig auf die Reise und berichten auf puriy von den Erlebnissen, Begegnungen und Geschichten von unterwegs. Hin und wieder gehen wir aber auch fremd und teilen unseren Reisespaß auf anderen wunderbaren Reiseblogs oder Webseiten. Damit ich und Ihr nicht den Überblick verliert, sammle ich heute mal, wo Ihr puriy noch so finden könnt: Autorin bei Web.de gmx.net 1&1 Travellers Insight Neckermann Beach-Inspector Interviews Interview bei TRAVELBOOK BlogStars Interview bei Liligo Interview auf ichreise.at Interview auf Looping Visiting Locals bei individualicious Interview bei Breitengrad53 Interview bei Thoringi Interview bei Weltreisejunkies Interview bei Andrea Schelbert unter Freaky Friday Berichte La Graciosa – die unterschätzte achte Kanareninsel auf Travelbook Beautiful Galapagos auf Gulliver Expedition Blog Gastbeitrag „Der Geschmack des Amazonas“ auf Reisedepeschen Im Sommer geht’s an die Ostsee Reisenostalgie – über eine meiner ersten Reiseerinnerungen auf Heimatherz Gastbeitrag „Pisco S(o)ur – eine Reise ins Ungewisse im Reise“ bei Littlemissitchyfeet  Mein liebster Platz am oder auf dem Meer bei Meerblog Gastbeitrag “Die Welt in meinem Kiez“ bei Travel on Toast  Gastbeitrag Langzeiturlaub: 7 Tipps um länger zu reisen bei …

Blogstock

11 Fragen,11 Antworten: Best Blog Award Blogstöckchen

Mir hat Martin ein Blogstöckchen unter den Christbaum gelegt. Das habe ich mit ins Jahr 2014 genommen und will es heute einlösen und weiterreichen. Warum heißt Dein Blog so wie er heißt? Das fragen mich viele, die auf unseren Blog stoßen. Ich wollte ganz einfach beim „Reisen“ bleiben. Und so habe ich das Wort mal in verschiedenen Sprachen durchdekliniert. Beim Quechua blieb ich hängen. Und das passt, denn ich bin sehr gern in den Andenländern Südamerikas unterwegs und schließlich haben wir uns auch auf diese Gegend spezialisiert. Wenn Du mal eine Radtour machst, wo sollte sie hinführen? Durch schöne Landschaften und am liebsten an Seen vorbei – und für mich bitte immer schön flach. {Für Lars eher bergig.} Seit Jahren plane ich die Tour Berlin-Kopenhagen, aber irgendwie werden es immer nur Teilstücke. Vielleicht ein Vorhaben für 2014? Welches Deiner Bilder 2013 gefällt Dir am besten und warum? Ich habe einige Favoriten. Man könnte mir fast eine gewisse Hochzeitsromantik nachsagen, würde man mich nicht kennen… Welches ist Deine Lieblingsjahreszeit? Winter. Im Frühling und Sommer ist auch …

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Neben den Zeilen – Stationen eines puri(y)stischen Jahres

Und was so passierte… Schwerin und Plauer See {Januar 2013} Das Jahr begann ich dort, wo ich all die Momente in diesem Jahr, die ich weder auf Reisen noch in Berlin erlebte, verbrachte. In Mecklenburg. Ein Ort, der mir als Zwischenraum dient – zwischen unterwegs sein und doch auch eine Basis zu spüren. Ein kleines Vakuum, in das ich hinein verschwinden kann, wenn mir Großstadt zu viel wird und das Reisen gerade nicht geht. Als wir am Neujahrsmorgen in unserem gemieteten Ferienhäuschen frühstückten, blieb mir fast mein Müsli im Hals stecken.Während wir uns unterhielten, schaute ich aus dem großen Fenster. Plötzlich sah ich etwas großes Dunkles träge auf allen Vieren durch das Geäst wutscheln. „Das ist ein Bär!“ schrie ich ganz aufgeregt. Tatsächlich lag unser Häuschen gegenüber vom Müritzer Bärenwald. Doch das Gelände ist so groß, dass es schon eine kleine Sensation ist, gerade zu dieser Jahreszeit bei einem fürchterlichen Nieselwetter einen Bären durch den Wald laufen zu sehen. Kolumbien {Januar/ Februar 2013} Eigentlich war jetzt Mali und Burkina Faso dran, eigentlich… Stattdessen befand ich …

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Bingo

Bingo, wir sind in Cusco! Doch nicht das Ziel ist das Besondere gewesen, sondern der Weg. Zugegeben, Busfahrten sind für mich mehr Qual als Leidenschaft. Denn durch meine Reiseübelkeit kann ich weder lesen noch fernsehen. Auch mit dem „aus dem Fenster Schauen“ ist es nicht immer einfach, es sei denn, es ist nachts. Aber dann hat man ohnehin nicht viel davon. Besonders pikant ist es dann noch, wenn man wie ich so gern in Südamerika unterwegs ist. Während jeder von seinen Fahrten durch die grandiose Bergwelt der Anden schwärmt, mache ich den Vorhang zu und erliege meinen Träumen. Ich will unterhalten werden! Ja, ich bin zum Nichtstun verdammt und wünsche mir einfach einen Zeitvertreib, denn Busfahrten auf diesem Kontinent können wirklich lang und mühsam sein. Eine dieser Busfahrten war jedoch anders und gerade wegen ihrer Andersartigkeit, will ich noch einmal zurückblicken. Wir nahmen den äußerst komfortablen Bus mit Cruz del Sur von Arequipa. Komfortabel war durchaus alles, außer die Sitze, denn in den Ormeño-Bussen hatten die europäischen Beine mehr Platz. Aber schon das Boarden bei Cruz …

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Das Schnurren des Geparden

Interview mit Maike Grunwald von Reisetageblog Welches afrikanische Land hat Dich besonders begeistert und weshalb? Alle afrikanischen Länder, in denen ich war, haben mich restlos und nachhaltig begeistert! Zum Beispiel Ruanda: Kleiner als NRW, aber mit drei Nationalparks. Darunter der Nyungwe-Wald, der größte zusammenhängende Bergregenwald Afrikas mit riesigen Schmetterlingen, kunterbunter Vogelwelt und mehr als 100 Orchideenarten (darunter skurrilerweise auch eine, die nach dem Aha-Sänger Morten Harket benannt ist). Im Vulkan-Nationalpark leben die letzten Berggorillas – ich durfte sie im Rahmen einer von Ex-Wilderern geleiteten Naturschutz-Wanderung in ihrem natürlichen Lebensraum sehen. Ruanda ist außerdem kulturell, politisch und wirtschaftlich unglaublich faszinierend. Heute, fast 20 Jahre nach dem Völkermord, spürt man einen starken Optimismus, und das Land scheint sich – trotz kontroverser und schwieriger Aspekte – sehr gut zu entwickeln. Namibia hingegen hat mich alte Tiernärrin natürlich auch verzaubert. Bei einer Zelt-Safari im Palmwag-Naturschutzgebiet gingen wir zu Fuß auf Spitzmaulnashorn-Fotosafari, sahen Wüstenelefanten, Wüstengiraffen und hörten die Wüstenlöwen brüllen. Von Südafrika könnte ich ebenso schwärmen, trotz aller Probleme im Land. Nie werde ich das Schnurren von Joseph vergessen, dem …

Frau am Strand von Sansibar

Das Lachen der Menschen

Interview mit Elke Weiler von Meerblog Welches afrikanische Land hat Dich besonders begeistert und weshalb? Zum allerersten Mal betrat ich afrikanischen Boden genau dort, wo alles anfängt. Wir landeten in Johannesburg, also unweit der „Wiege der Menschheit“. Wir blieben nicht lange dort, sondern reisten weiter zum Eastern Cape, zu den Geschichtenerzählern. Es ist weniger bekannt als zum Beispiel die Garden Route, doch mir hat die Mischung aus Wildlife, Kulturspots wie das National Arts Festival in Grahamstown und den Begegnungen mit den Xhosa sehr gut gefallen. Ich wollte gleich wieder nach Afrika und hatte Glück. Denn schon im Jahr darauf bekam ich die Gelegenheit, ein Stück Äthiopien und eine wunderschöne Insel kennenzulernen – Sansibar. Nach den Felsenkirchen und den ebenso faszinierenden wie kargen Landschaften Äthiopiens, schien auf Sansibar alles förmlich zu explodieren. Die Farben, die Luftfeuchtigkeit, die Stimmung, die Pflanzenwelt. All das erinnerte mich schon sehr an die Karibik, nur die Musik klang anders. Lachen die Menschen hier mehr als anderswo? Ich habe Beweise: eine Kostprobe ihres Humors. Äthiopien hingegen erschien mir viel zurückhaltender, hier lächeln …

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Kenia ist das Land mit den vielen „das-habe-ich-zum-ersten-Mal-gesehen“

Interview mit Gudrun Krinzinger von Reisebloggerin.at Welches afrikanische Land hat Dich besonders begeistert und weshalb? Ich war bisher in zwei afrikanischen Ländern südlich des Maghreb unterwegs und zwar in Kenia und in Namibia. Kenia ist das Land mit den vielen „das-habe-ich-zum-ersten-Mal-gesehen“-Momenten, deshalb führt es in meinem persönlichen Ranking. Meine erste Giraffe, mein erster Löwe, meine erste Übernachtung in einem Dachzelt auf einem Jeep, meine erste Lodge, meine erste Malariatablette, mein erster Nationalpark, meine erste Safari, mein erster Sundowner, mein erstes Warzenschwein, mein erster Ballonflug, die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Siehst Du Unterschiede zum Reisen in Afrika verglichen zu Reisen auf anderen Kontinenten? Nein, eigentlich nicht. Es wird zwar allgemein behauptet, dass in Afrika die Uhren langsamer gehen als anderswo, aber diese Mentalität der Gelassenheit konnte ich auch in Asien beobachten. Welches afrikanische Land würdest Du jemandem, der noch nicht dahin gereist ist, empfehlen und weshalb? Namibia war relativ „leicht“ zu bereisen. Die Strassen sind gut ausgebaut, es sind viele Camper unterwegs und das Land ist an Tourismus und Touristen gewöhnt. Was empfiehlst Du jemandem, der eine Reise nach Afrika plant? Wenn man …

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Mit der Rolle Klopapier im Handgepäck

Interview mit Johannes Klaus von reisedepeschen Welches afrikanische Land hat Dich besonders begeistert und weshalb? Äthiopien finde ich ein sehr spannendes Land. Es ist extrem vielfältig: Antike Hochkultur in den Highlands, etwa mit den Felsenkirchen von Lalibela, im Süden tropische Nationalparks, und im Osten die unwirtliche Danakil-Senke mit Lava-, Salz, und Schwefelseen… Man kann hier sehr viel entdecken und es ist deswegen auch kein Wunder, dass ich mittlerweile fast drei Monate dort verbracht habe! Siehst Du Unterschiede zum Reisen in Afrika verglichen zu Reisen auf anderen Kontinenten? Ja, ich sehe Unterschiede. Abgesehen von recht entwickelten Ländern im Süden und Norden Afrikas ist es in den meisten Gegenden ein echtes Abenteuer zu Reisen. Das gibt es auch anderswo auf der Welt, natürlich. Aber nirgends so geballt auf einem Kontinent, denke ich. Welches afrikanische Land würdest Du jemandem, der noch nicht dahin gereist ist, empfehlen und weshalb? Das ist schwer pauschal zu beantworten, und hängt sehr mit der generellen Erfahrung des Reisenden ab. Für Reiseneulinge würde ich wohl Südafrika empfehlen: Ein tolles, vielfältiges Land, welches für den Touristen …

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Afrika ist für mich geistige Heimat

Interview mit Dirk Loew von planetenreiter Welches afrikanische Land hat Dich besonders begeistert und weshalb? Tansania. Die Landschaft des nördlichen Tansania ist weltweit einzigartig und schlichtweg atemberaubend. Dort gibt es den grössten alleinstehenden Berg der Welt, den Kilimandscharo. Die magische und wunderbare Serengeti, für mich der schönste Ort des Planeten. Die grosse Migration der Gnuherden in der Serengeti ist ein solch beeindruckendes Spektakel, dass einem die Worte fehlen, es zu beschreiben. Und der Ngorongoro Krater ist der Welt grösste Kaldera und ein unfassbarer Lebensraum für wilde Tiere. Und natürlich die Menschen in Tansania: Herzlich, freundlich, menschlich im wahrsten Sinne des Wortes. Siehst Du Unterschiede zum Reisen in Afrika verglichen zu Reisen auf anderen Kontinenten? Afrika hat in allem eine Intensität, die man nirgendwo sonst findet: Die Wildnis und Schönheit der Landschaft und Tierwelt, die Armut und Herzlichkeit seiner Bewohner, die ungenügende Infrastruktur, die Bürokratie bei den Behörden, und dass man mit einem Lachen und einem Witz eigentlich immer weiter kommt. In Afrika reisen ist abenteuerlich, aber man wird als Reisender ständig belohnt, wenn man bereit ist, …