Alle Artikel mit dem Schlagwort: reiseblogger

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puriy zu Gast bei…

Wir Puriysten machen uns häufig auf die Reise und berichten auf puriy von den Erlebnissen, Begegnungen und Geschichten von unterwegs. Hin und wieder gehen wir aber auch fremd und teilen unseren Reisespaß auf anderen wunderbaren Reiseblogs oder Webseiten. Damit ich und Ihr nicht den Überblick verliert, sammle ich heute mal, wo Ihr puriy noch so finden könnt: Autorin bei Web.de gmx.net 1&1 Travellers Insight Neckermann Beach-Inspector Interviews Interview bei TRAVELBOOK BlogStars Interview bei Liligo Interview auf ichreise.at Interview auf Looping Visiting Locals bei individualicious Interview bei Breitengrad53 Interview bei Thoringi Interview bei Weltreisejunkies Interview bei Andrea Schelbert unter Freaky Friday Berichte La Graciosa – die unterschätzte achte Kanareninsel auf Travelbook Beautiful Galapagos auf Gulliver Expedition Blog Gastbeitrag „Der Geschmack des Amazonas“ auf Reisedepeschen Im Sommer geht’s an die Ostsee Reisenostalgie – über eine meiner ersten Reiseerinnerungen auf Heimatherz Gastbeitrag „Pisco S(o)ur – eine Reise ins Ungewisse im Reise“ bei Littlemissitchyfeet  Mein liebster Platz am oder auf dem Meer bei Meerblog Gastbeitrag “Die Welt in meinem Kiez“ bei Travel on Toast  Gastbeitrag Langzeiturlaub: 7 Tipps um länger zu reisen bei …

Blogstock

11 Fragen,11 Antworten: Best Blog Award Blogstöckchen

Mir hat Martin ein Blogstöckchen unter den Christbaum gelegt. Das habe ich mit ins Jahr 2014 genommen und will es heute einlösen und weiterreichen. Warum heißt Dein Blog so wie er heißt? Das fragen mich viele, die auf unseren Blog stoßen. Ich wollte ganz einfach beim „Reisen“ bleiben. Und so habe ich das Wort mal in verschiedenen Sprachen durchdekliniert. Beim Quechua blieb ich hängen. Und das passt, denn ich bin sehr gern in den Andenländern Südamerikas unterwegs und schließlich haben wir uns auch auf diese Gegend spezialisiert. Wenn Du mal eine Radtour machst, wo sollte sie hinführen? Durch schöne Landschaften und am liebsten an Seen vorbei – und für mich bitte immer schön flach. {Für Lars eher bergig.} Seit Jahren plane ich die Tour Berlin-Kopenhagen, aber irgendwie werden es immer nur Teilstücke. Vielleicht ein Vorhaben für 2014? Welches Deiner Bilder 2013 gefällt Dir am besten und warum? Ich habe einige Favoriten. Man könnte mir fast eine gewisse Hochzeitsromantik nachsagen, würde man mich nicht kennen… Welches ist Deine Lieblingsjahreszeit? Winter. Im Frühling und Sommer ist auch …

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Neben den Zeilen – Stationen eines puri(y)stischen Jahres

Und was so passierte… Schwerin und Plauer See {Januar 2013} Das Jahr begann ich dort, wo ich all die Momente in diesem Jahr, die ich weder auf Reisen noch in Berlin erlebte, verbrachte. In Mecklenburg. Ein Ort, der mir als Zwischenraum dient – zwischen unterwegs sein und doch auch eine Basis zu spüren. Ein kleines Vakuum, in das ich hinein verschwinden kann, wenn mir Großstadt zu viel wird und das Reisen gerade nicht geht. Als wir am Neujahrsmorgen in unserem gemieteten Ferienhäuschen frühstückten, blieb mir fast mein Müsli im Hals stecken.Während wir uns unterhielten, schaute ich aus dem großen Fenster. Plötzlich sah ich etwas großes Dunkles träge auf allen Vieren durch das Geäst wutscheln. „Das ist ein Bär!“ schrie ich ganz aufgeregt. Tatsächlich lag unser Häuschen gegenüber vom Müritzer Bärenwald. Doch das Gelände ist so groß, dass es schon eine kleine Sensation ist, gerade zu dieser Jahreszeit bei einem fürchterlichen Nieselwetter einen Bären durch den Wald laufen zu sehen. Kolumbien {Januar/ Februar 2013} Eigentlich war jetzt Mali und Burkina Faso dran, eigentlich… Stattdessen befand ich …

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Sogar die Krähen in Malawi sind schwarz/weiß

Interview mit Nadine Hudson von HudsonFamily Welches afrikanische Land hat Dich besonders begeistert und weshalb? Malawi. Weil das Reisen in Malawi wie eine Überraschungstüte war. Weil wir nie wussten, wie wir weiter kommen. Einfach mal am Straßenrand stehen und warten. Aber auf was? Und wann wird es kommen? Und wenn dann was kam, fuhren wir einmal auf einer Ladung Weisskohl mit, einmal in einer Ambulanz zusammen mit einer Verletzten, dann wieder auf dem Dach einer Ambulanz und einmal in einem geflochtenen Korb, der uns über einen Fluss brachte. Und weil wir in Malawi die Geschichten ganz vieler Leute miterleben und mitfühlen durften. Die Weißen mit dem teuren Hotel und dem Alkoholproblem, sich über ihre Angestellten beklagend, die stehlen und kiffen. Die Schwarzen, die sich über ihre weißen Arbeitgeber beschweren, weil sie schlecht behandelt werden. Wir lebten mit beiden Seiten und verstanden, dass es eben kein schwarz/weiß gibt. Sondern Schicksale, Meinungen, Tragödien und doch auch Hoffnung, Glück und Liebe. Und interessanterweise sind sogar die Krähen in Malawi schwarz/weiß. Siehst Du Unterschiede zum Reisen in Afrika verglichen zu …

Peking Himmelstempel

Peking – wo Drachen in den Himmel steigen

ENGLISH VERSION HERE Den Takt von Peking gibt mein eigenes Gefühlskorsett vor. Von einem Hoch bewege ich mich ins nächste Tief. Verbotene Stadt, Himmelstempel, Platz des Himmlischen Friedens… der Puls der Stadt frisst mich auf, nicht aufgrund der Geschwindigkeit, sondern aufgrund der Masse. Die Masse an Dingen, die man sehen sollte genauso wie die Masse an Menschen, die einen schlichtweg überrollt. So werde ich zur Getriebenen im Hamsterrad der Sehenswürdigkeiten und verschwinde selbst zwischen unzähligen chinesischen Reisegruppen. Immer wieder ergreift mich der Flucht-Reflex. Ich stehe in der Verbotenen Stadt und denke, wow, oder denke vielmehr, soll ich jetzt wow denken, während ich von den Reisegruppen eingekeilt werde und dem Terror der Mikrofone ausgesetzt bin. Immer wieder denke ich, nehmt den Chinesen die Mikros weg. Wer hat die denen verteilt? Denn in Peking finde ich alles, außer ein Stück Ruhe! Und dann verliere ich mich in den Hutongs – ob in der Wudaoying Gegend oder um die Qian Hai und Hou Hai Seen, schaue links und rechts in die Wohnhöfe, finde viele liebevoll gestaltete Lädchen, erliege …

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Mein Nicaragua

Interview mit Anja Knorr Welche drei Orte sollte man Deiner Meinung nach in Nicaragua gesehen haben und warum? Auf jeden Fall sollte jeder Backpacker in die alten Kolonialstädte Léon und Granada reisen. Beide Städte versetzten mich sofort zurück in die Kolonialzeiten des Landes, da die charmanten Altstädte mit ihren alten Kirchen, bunten Kolonialhäusern, eleganten Parks und dem gemütlichen Treiben viel Flair versprühen. In den Städten lässt es sich wunderbar entspannen und in alten Zeiten schwelgen. Die Hostels sind oftmals in großzügigen Kolonialbauten untergebracht und Hängematten versüßen faule Nachmittage im Innenhof der Unterkunft. Ein Ausflug in die vulkanreiche Gegend Cordillera de los Maribios im Nordwesten Nicaraguas ist wirklich zu empfehlen. Einige der Vulkan sind überaus aktiv und brechen immer wieder aus. Als ich hörte, dass man den Cerro Negro nahe Léon erklimmen darf und anschließend mit einem Board die schwarze Asche hinunter sausen kann, war es um mich geschehen. Das musste ausprobiert werden. Der Aufstieg war mehr als anstrengend und jeder Meter fühlte sich quälend lang an, doch die surreal anmutenden Lavahänge hinab zu gleiten, war …

Irkutsk

Irkutsk – das Paris des Ostens? Transsib Teil 5

ENGLISH VERSION HERE Die Sonne scheint vom strahlend blauen Himmel, das Thermometer zeigt knapp 30 Grad – wir sind in Irkutsk, der schönsten Stadt Sibiriens. Und nicht nur ihr positiver Ruf eilt dieser Stadt voraus. Gleich auf den ersten Kilometern, als wir über die Angara fahren, hat uns Irkutsk genauso eingefangen. Alles was mir an Russland gefällt, finde ich hier: russische Holzhäuschen, Kirchen mit (kleinen) Zwiebeltürmen, viel Natur und Wasser. Irkutsk hat einiges zu bieten und ist zudem ziemlich entspannt und freundlich. Gleich beim Einchecken ins Hotel bekommen wir einen Touristen Pass als Kompass in die Hand gedrückt und mit dem geht es direkt ins Getümmel. Wer in Irkutsk ist, sollte die Stadt auch auf einer Bootstour auf der Angara kennenlernen. Das hatten wir vor. Von einstündigen Touren Richtung Triumphbogen haben wir gehört. Am Ende der Karl-Marx-Allee finden wir ein Restaurant mit einem Steg, an dem ein Boot wartet. Wir sind uns sicher, das muss es sein. Was erwarten wir? Die Angara entlang bis zur Moskovskye Vorota zu fahren. Doch die Kassiererin schüttelt immer wieder …

Baikalsee

Am Baikalsee. Transsib Teil 4

ENGLISH VERSION HERE Vor genau einem Jahr stand ich am Khuvsgul See, der kleinen, mongolischen Schwester des bekannten Baikalsees und war so beeindruckt – vom kristallklaren Wasser, von den mit Lärchen bewachsenen Bergen, die sich im See  widerspiegelten und der absoluten Ruhe und Einsamkeit. Ich wollte unbedingt die große Schwester kennenlernen, die sich jenseits der Grenze auf der russischen Seite befindet. Ich wollte nach Sibirien, die nächste Sommerreise sollte an den Baikalsee gehen. Genau auf den Tag genau ein Jahr später sitze ich in einem Marschroutentaxi irgendwo auf der Strecke zwischen Irkutsk und Olchon. Ich habe die bequeme Bahn eingetauscht gegen einen unbequemen Minivan, der seine besten Tage längst hinter sich hat. Die besten Tage sollte ich noch vor mir haben, denn mein Herz fängt ganz plötzlich an zu glühen. Während wir über die etwas holprige Teerstraße fahren, entspannen sich meine Muskeln, vom Gesicht bis in die Füße. Jetzt beginnt Urlaub. Jetzt beginnt mal das Innehalten. Jetzt beginnt das Begreifen, wo ich wirklich bin. Ich halte es da wie Timmerberg, man braucht immer drei Tage, …

Puerto Nariño

Dschungelfieber

Ist man auf Reisen nicht immer auf der Suche nach dem einen Highlight, nach etwas Neuem nach etwas Einzigartigem? So beginnen viele Leidenschaften – auch die des Reisens. Dann, wenn Urlaub ins Reisen übergeht, hat man etwas überschritten, was mehr als nur die Ruhe vor den nächsten 340 Tagen (+/-) im Jahr ist. Man hat einmal etwas gefühlt, dem man immer wieder nachjagt. Wann ich diese Grenze überschritten habe, kann ich nicht genau sagen. Ein paar Schlüsselmomente markieren dennoch diese Linie. In den 13 Monaten, die ich in den Vereinigten Staaten nach dem Abitur lebte, begann ich mir die ersten Let’s Go Reiseführer zu kaufen. Was saß ich in den Buchläden und schmökerte darin, fasziniert von der Vielfalt, die einem solch ein Guide Book eröffnete. Wann immer ich Zeit hatte, reiste ich mit Bus, Flugzeug oder Auto durch die USA. Am meisten faszinierte mich jedoch ein Abstecher nach Mexiko. Obwohl ich damals noch nicht wusste, was es war, sprang hier ein erster Funke über. Konkreter wurde es ein Jahr später, als wir auf dem Sinai …

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Immer nah am Wasser. Mein Sommer 2013

Der Sommer steht im Zeichen des Wassers. Mein Leben spielt sich größtenteils im, am und um Seen, Flüssen und Meeren ab. Dabei reise ich in der Regel nicht weit, sondern versuche die kleinen Oasen vor der Haustür zu nutzen. Denn Deutschland ist auch schön und aus diesem Grund zieht es mich schon seit vielen Jahren im Sommer regelmäßig nach Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Auch in diesem Jahr! Der Sommer begann mit einem mächtigen Knall, in einer ganz intensiven und vor allem brütend heißen Woche. Wir segelten mit Freunden, die nur einen Monat später zu ihrer Weltumsegelung aufbrachen, ein letztes Mal auf dem Wannsee und beobachteten vom Boot aus, wie eine riesige Wildschweinfamilie am Ufer entlang trottete. Unsere Segler sind inzwischen mit ihrer INTI in See gestochen, zurück ließen sie die kleine Berta, ihr erstes Segelboot, auf dem sie das Handwerk lernten, um die Welt zu Wasser zu entdecken. Und nun stehen wir mit dem kleinen (nun unseren) Boot da und setzen ein erstes Stichwort auf unseren Zettel. To do Nr. 1 für 2014 Capitano werden und …