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Galapagos durch die Schnorchelbrille

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Bunte Fischschwärme ziehen unter mir vorbei. Nüchterner Sand- und Steinboden bildet die Kulisse, keine leuchtende Farben von Korallen, die vom Wesentlichen ablenken könnten. Es ist ein reduziertes Aquarium, in das plötzlich ein übergroßer Rochen gleitet. Ein Tier, das meine Maße überschreitet, lässt mich tatsächlich einen Augenblick erstarren. In diesem Moment schwebt der Rochen in die nebulöse Pazifikwelt weiter und zieht hinter sich seine lange Flosse her. Ich will mich umdrehen, doch schnell lenken drei andere Tiere ihre Aufmerksamkeit auf sich. Zwei Meter unter mir gleiten drei Seelöwen hindurch und tanzen fast mit mir.

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Erst im Wasser begreift man, wo man wirklich ist: mitten im Pazifik, mitten am Äquator, mitten in Darwins Zoo. Galapagos ist ein Name, der jedem Erstaunen abfordert. Die Erwartungen sind einfach so hoch. So hoch, dass ich am ersten Abend fast ein bisschen enttäuscht bin, als ich „nur“ Lavamöwe, Fregattvogel, Pelikan, Rote Klippenkrabbe, Meeresechse und Flamingo abhaken kann. Vielleicht hatte ich mir gleich am ersten Tag riesige Schildkröten- und Seelöwenkolonien vorgestellt. Vielleicht waren auch die Echsen einfach viel größer in meiner Vorstellung. Eine Galapagosreise braucht Höhepunkte und eine Steigerung dieser. Ich wollte gleich alles und bekam erst einmal den Appetizer.

Doch spätestens nach dem ersten Schnorchelgang war ich mir sicher, Galapagos erfüllt meine Erwartungen: spielende Seelöwen, flitzschnelle Pinguine, elegante Mantarochen und sogar einen kamerascheuen Weißspitzen-Riffhai, der seinen Auftritt in meinem Video am sandigen Boden verschläft. Was wollte ich jetzt noch mehr?
Tiefer runter, auf Galapagos tauchen, das wäre das ganz große Highlight…

Verfolgt die Reise auf Instagram unter #purecuador.

Unser Galapagos-Aufenthalt auf dem Schiff Santa Cruz, das durch Windrose und Studiosus im Deutschland gebucht werden kann, wurde von Metropolitan Touring unterstützt. Alle Ansichten sind meine eigenen.

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6 Kommentare

  1. Schööön, ich liebe Schnorcheln. Da hat man viel mehr Zeit als beim Tauchen. Aber mit Seelöwen und Pinguinen, das hatte ich noch nie.
    Schöner Film und die Musik von Satie passt perfekt :-)
    LG Simone

    • Danke, liebe Simone. Das Schöne war auch, dass ich mich Dank der Hilfe von Lars auf die Tiere konzentrieren konnte, während er filmte und übrigens auch den Film geschnitten hat. Normalerweise tauche ich lieber, aber auf Galapagos hat man auch beim Schnorcheln das Gefühl, mittendrin zu sein. LG, Madlen

  2. Wow, 1A-Bilder – deine Kamara ist echt top! Mit welcher Kamara hast du fotografiert?
    Ich war auch schon mal im Rahmen einer Kreuzfahrt Expedition auf den Galapagos Inseln. Mittels Schlauchbooten und einem Guide haben wir die Riffe erkundet, war ein einmaliges Erlebnis, dessen Eindrücke ich sicher nicht mehr vergessen werde. Für mich zählen die Galapagos-Inseln zu meinen absoluten Urlaubshighlights, da ich dort meine Abenteuerlust und meinen Wissensdurst optimal stillen kann.
    LG Julia

  3. Gerade bei Google+ den Hash-Tag „Galapagosinseln“ eingegeben, um zu sehen, was es sonst noch so zum aktuellen Thema gibt. Tara… schon entdeckt, dass bei euch auch diese Woche die Unterwasserwelt Beitragsthema ist. Toll, dass die Rochen so hoch geschwommen sind, bei mir waren sie ganz unten am Boden. Ich fand das Schnorcheln auch sehr beeindruckend und würde am liebsten sofort wieder abtauchen. :-)

    • Und den ganz großen Rochen haben wir noch nicht mal gut drauf bekommen und daher nicht in den Film mit reingepackt. Ich hatte das Gefühl, die Schnorchelgänge standen im Zeichen von Rochen und Seelöwen. Wie geil muss dort tauchen erst sein 😉 LG, Madlen

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