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Roadtrip durch Brandenburg und Mecklenburg {Der Werbeblock}

An der Mueritz

Was macht man, wenn das Wochenende bevor steht, der Wetterbericht angenehme Temperaturen um die 20 Grad und Sonnenschein voraus sagt und man einfach mal raus aus der Stadt will? Richtig, einen ausgedehnten Wochenendausflug. Als Berliner braucht man ja kein eigenes Auto, sodass sich gleich die nächste Frage stellt: Wie kommt man am besten raus ins Grüne, wenn man weit über die Stadtgrenze hinaus will man aber auch nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren möchte Die Lösung heißt Mietwagen – denn ein wenig Flexibilität und Komfort kann man sich ruhig mal gönnen, wie ich finde.

Bereits ein paar Clicks später zeigt sich, dass die Wochenendspritztour wie erwartet flexibel zu werden scheint, und sogar auch günstiger als gedacht. Eine Anmietstation in der Nähe ist schnell ausfindig gemacht, und die Wahl fällt auf einen Renault Twingo bei Budget, der für das Zweitagesvorhaben von der Größe her für 2 Personen angemessen erscheint. Drei Tage später ist es soweit: Der kleine schwarze Flitzer steht am Samstagmorgen pünktlich um 8:00 Uhr abholbereit, die Anmietung ist schnell und unproblematisch abgewickelt, sodass es bereits nach fünf Minuten in Richtung Norden gehen kann. Das Ziel soll das rund 170 km entfernte Waren an der Müritz sein – mit einigen eingeplanten Haltepunkten auf der Strecke.

Der erste Zwischenstopp ist nur knapp 60 Kilometer von Berlin entfernt und liegt in Kremmen im Landkreis Oberhavel. Unser Weg in der aus sieben Ortsteilen bestehenden Kleinstadt führt uns ins Scheunenviertel, in der noch 40 der ursprünglich 70 Scheunen erhalten sind. Weiter geht die Reise nach Lindow, die Stadt der drei Seen (Gudelacksee, Vielitzsee und Wutzsee). Alleine für diese rund 30 km über die L19 hat sich das Auto schon gelohnt. Die Geschichte Lindows ist eng mit der seines Klosters verbunden, welches Theodor Fontane auch als Vorbild für das „Kloster Wutz“ in seinem Roman „Der Stechlin“ diente. Bei gleich drei Seen hat man die Qual der Wahl, und wir entscheiden uns für den Wutzsee, wo uns am Aussichtspunkt die „Schöne Nonne“ begrüßt, eine Lindower Sagengestalt.

Streckenpunkt 3 heißt Rheinsberg im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, ist nur rund 20 Minuten entfernt, und wurde durch das Buch „Rheinsberg: Eine Bilderbuch für Verliebte“ von Kurt Tucholsky sowie aufgrund der Erwähnung in den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ von Fontane bekannt. In Rheinsberg ist natürlich ein Besuch des Schlosses Pflicht: Es ist am Ostufer des Grienericksees gelegen und gilt als Paradebeispiel des Friderizianischen Rokokos und diente Schloss Sanssouci als Vorbild. Weitere 25 km weiter nördlich liegt Mirow, im Süden des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Wie uns unser Reiseführer verrät, ist Sophie Charlotte (1744-1818), spätere Königin von Großbritannien und Irland, eine der bekanntesten Töchter der Stadt. Auch Mirow ist für sein Schloß bekannt, welches auf der Schlossinsel im Mirower See liegt. Nach so viel Geschichte und Kultur machen wir noch einen Spaziergang entlang des Sees und fahren dann in das Stadtzentrum, wo wir uns in eine gemütliche Pension mit Gasthof einquartieren.

Klink

Am nächsten Morgen bringt uns unser Gefährt in einer halben Stunde über Röbel, wo wir an der Hafenpromenade entlang spazieren, in den staatlich anerkannten Erholungsort Klink an der Müritz. Das dritte Schloss an diesem Wochenende ist das Klinker Schloss, dem wir aber nur einen kurzen Besuch abstatten wollen, denn es zieht uns weiter nach Waren an der Müritz. Da der Himmel heute leider doch ein wenig bedeckt ist, bietet sich nach einem kleinen Rundgang durch die Innenstadt ein Besuch im Müritzeum, dem NaturErlebnisZentrum, an. Hier kann man die Natur der Region näher kennenlernen, und das Museum zeigt Deutschlands größtes Süßwasseraquarium für heimische Fische. In der interaktiven, multimedialen Ausstellung gehen wir mit einem Maränenschwarm auf Tauchgang, lauschen einem Laubfrosch-Konzert und fliegen im Heißluftballon über die Müritz-Region. Als letzten Halt unseres Wochenend-Ausflugs entscheiden wir uns spontan noch für Neustrelitz, von wo aus wir über die B 96 bequem in unter zwei Stunden wieder zurück nach Berlin kommen. Am nächsten Morgen gebe ich den Flitzer ganz bequem vor der Arbeit wieder zurück. Das wird sicherlich nicht die letzte Spritztour dieser Art gewesen sein – beim nächsten Mal dann vielleicht mit einem größeren Auto samt Fahrradgepäckträger oder mit Platz für ein paar Freunde.

Dieser Beitrag wurde gesponsert von Budget.

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