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Mexiko: Das ist ein Liebeslied

Anja in Mexiko

Ich bin immer auf der Suche – nach schönen Stränden, bunter Landeskultur und leckerem Essen. In Mexiko wurde ich fündig.

In meinem Blog Travel on Toast habe ich schon über viele Länder geschrieben. Allein 15 habe ich während meiner Weltreise besucht, davor und danach waren es noch ein paar mehr. Auf meinen Reisen frage ich immer andere nach ihren Lieblingsländern, um mir Tipps zu holen. Unter den Antworten war sehr oft Mexiko – zu Recht!

Zehn Tage verbrachte ich jetzt auf der Halbinsel Yucatan, u. a. in Cancun, Playa del Carmen und im Hippie- und Backpackerort Tulum.

5 Gründe, warum ich Mexiko so mag:

1) Postkartenmotive an der Karibikküste

Die Verführung läuft so: Der Strand schimmert weißgolden, die Palmen wiegen sich in den Hüften und das türkisfarbene Meer zwinkert mir zu. Beim Anblick der Maya-Ruinen am Strand von Tulum gebe ich mich endgültig geschlagen: Ich bin verliebt!

Unterwegs treffe ich oft auf Motive, die ich unzählige Male fotografieren muss, weil sie einfach so schön sind: Etwa das Sydney Opera House, die Vulkane von Neuseeland oder Kyotos Tempel in Japan. Der Strand von Tulum gehört mit dazu. Foto um Foto um Foto knipse ich. Dabei ist schon der erste Schuss ein perfektes Postkartenmotiv – ganz ohne Photoshop.

In der Karibik

2) Schwimmen mit Schildkröten

In meinem früheren Leben war ich wohl ein Fisch. Mich zieht es immer wieder zum Wasser. Am, auf oder im Meer fühle ich mich am allerwohlsten. Meinen Platz im Ozean teile ich gerne mit seinen Bewohnern. Am Great Barrier Reef gab es große bunte Fische zu sehen, in Neuseeland rückten mir die neugierigen Seehunde auf die Pelle.

In der Nähe von Tulum liegt der Ort Akumal. Sein Name bedeutet – sehr verheißungsvoll – „Ort der Schildkröten“. Rund 60 bis 70 wohnen hier. Ich gebe beim Schnorcheln die Fischfrau, paddele leicht mit meinen Flossen und schaue mich um. Da sehe ich vor mir die erste Schildkröte. Gar nicht schüchtern – es gibt einige menschliche Schwimmer hier – frisst sie ruhig am Meeresboden. Auf mich wirkt dieser Anblick zutiefst beruhigend…

Beim Schnorcheln in Mexiko

3) Nette Leute

Meine Spanischkenntnisse tendieren in Richtung „pocito“. Aber nicht nur in Cancun mit seinen vielen US-Besuchern verstehen mich die Menschen problemlos. Auch an den anderen Orten gibt es keine Verständigungsproblemen. Mit ein paar spanischen Brocken, Händen und Füßen sowie einem freundlichen Lächeln komme ich an Tacos, in den nächsten Supermarkt oder zum Strand.

In einem der Hotels leihe ich mir an der Rezeption kurz einen Stift aus, da ich meinen verlegt habe. Danach setze ich mich auf die Sitzgruppen gegenüber, um auf meinen Guide zu warten. Kurze Zeit später kommt die Rezeptionistin zu mir und überreicht mir feierlich den Stift – in Geschenkpapier verpackt. Süß, oder?

Besonders beeindruckt hat mich der Besuch bei einer Maya-Familie. Aurelia ließ mich superfrische Tortillas kosten.

Speisen wie Mayas

4) Bunt, bunter, Mexiko

Was ich besonders mag: die Leuchtfarben des Landes. Viele Häuser tragen Farben, ebenso wie Tische, Stühle oder das Essen. Selbst auf den Friedhöfen sind die Grabsteine oft nicht grau oder schwarz, sondern lebensbejahend bunt.

Das zeigt den entspannten Umgang mit dem Tod, der als Teil des Lebens akzeptiert wird. Zu gerne würde ich das Volksfest „Dia de los Muertos“ erleben. Am „Tag der Toten“ werden Häuser und Friedhöfe zu Ehren der Verstorbenen geschmückt und es gibt ihr Lieblingsessen. Ich habe mir als Souvenir einige der Skelett-Figuren mitgenommen.

Mexikanische Figuren

5) Essen: Kaktus, Austernshot oder Maya-Eiscreme

Tacos zum Frühstück? Warum nicht! In Mexiko habe ich einfach alles mal probiert. Kaktus sieht auch mittags auf dem Teller aus wie Kaktus. Gebraten schmeckt er wie eine sauer-scharfe Gurke.

Nicht mein Ding war ein Drink aus Austernstücken, Mezcal-Schnaps, Tomatensaft und Senfkörnern. Fühlte sich komisch an im Mund…

Ansonsten war das Essen ausnahmslos extrem lecker. Toll waren Tacos, Ceviche oder Mole. Mein Favorit: Schoko-Eiscreme nach Art der Maya-Ureinwohner mit Gewürzen.

Maya-Eiscreme

GASTBEITRAG von Anja Beckmann

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