Monate: März 2015

Cotococha, Ecuador

Cotococha – ein Paradies am Tor zum Amazonas

15 km von Tena entfernt, stoppt das Taxi. Wir schnappen unsere Rucksäcke und verschwinden in den dichten Urwald. Ein kleiner Pfad zeigt uns den Weg zum Empfangsbereich und zur Rezeption der Cotococha Lodge. Dort werden wir mit eine Guayusa-Drink Willkommen geheißen. Dieser Drink ist das Red Bull des Urwaldes, ergänzt der nette Herr. Dann beziehen wir eine der 22 Cabañas direkt am Napo-Ufer. Neben unserer Hütte endet das Gelände und eine dichte grüne Wand summt, zirpt und zwitschert durch die großflächigen offenen Fenster, die nur mit Fliegengitter versehen sind. Cabañas Von der Terrasse unserer Cabaña und sogar von unserem Bett genießen wir einen herrlichen Blick auf den Napo, der hier bedeutend schmaler als in Coca ist. In unserer Cabaña befinden sich drei Betten, ein Regal mit Bügeln, zwei Abstelltischchen und ein Safe. Dieser ist für Geldbörsen geeignet, Laptops kann man hingegen an der Rezeption sicher aufbewahren lassen. Die Cabaña verfügt zudem über ein sehr geräumiges Bad, das mit einem Waschbecken, einer Dusche und einer Toilette gewöhnlich ausgestattet ist. Ökologisch abbaubares Duschgel, Shampoo und Conditioner werden …

Las Guajira, Kolumbien

La Guajira – unser Trip in die Wüste Teil 1

Ein Seil bringt uns zum Stoppen. Joaquin, unser Fahrer, kurbelt mit einem Lachen im Gesicht die Scheibe herunter. „Policía Nacional!“ tönt es ernst in unser Auto. Die Gesichter zweier Jungen, die kaum durch die Scheibe sehen können, schauen in unseren Wagen. Dann schiebt Joaquin eine Kekspackung rüber und unsere Fahrt kann bis zur nächsten provisorischen Absperrung weitergehen. La Guajira ist fest in Kinderhand, was das Business mit Süßigkeiten gegen Wegerecht betrifft. Wo Wüste ist, gibt’s fast nichts, denkt man. Doch anderes Business, größeres, wird hier ebenso gemacht, beide sind sehr präsent und könnten gegensätzlicher nicht sein – weiß wie Salz und schwarz wie Kohle. Noch bevor wir die Hauptstadt der indigenen Gruppe Wayuú, die auf La Guajira leben, besuchen, passieren wir die Desierto Ballenas und halten in dem Wohnort unseres Guides, El Pajaro. Was wie ein schöner Vogel klingt, verpackt sich im hässlichen Gewand. Wir werden dies an den Stellen, an denen Menschen leben, noch häufiger sehen – Müll. Überall zwischen und auf den kleinen Büscheln liegt Plastikkram. Zwei Stunden, nachdem wir Riohacha verlassen haben, …

Dominica oder the friendly people of Waitukubuli

Es ist wie verhext, oder ist es der Fluch der Karibik? Längst wollten wir schon in Kuba sein, aber die kleinen Antillen wollen uns einfach nicht loslassen. Am Karnevalsdienstag schaffen wir es endlich, das quirlige Fort de France auf Martinique zu verlassen und erreichen nach einer wunderbaren Sausefahrt mit minimaler Welle, gutem Rückenwind und einem…

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Dominica oder the friendly people of Waitukubuli

Es ist wie verhext, oder ist es der Fluch der Karibik? Längst wollten wir schon in Kuba sein, aber die kleinen Antillen wollen uns einfach nicht loslassen. Am Karnevalsdienstag schaffen wir es endlich, das quirlige Fort de France auf Martinique zu verlassen und erreichen nach einer wunderbaren Sausefahrt mit minimaler Welle, gutem Rückenwind und einem…

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Meine ITB 2015 – nach der Reise ist vor der Reise

Ich bin nun endlich richtig in Berlin angekommen, nachdem ich in den letzten Tagen in den Ausstellungshallen der ITB 2015 durch die ganze Welt stolperte – übermüdet, erkältet und jetlaggeplagt (immer 6 Stunden hinten dran). Und so rauschten Länder, Farben, Gerüche in Windeseile an mir vorbei, während ich mich nach meinem morgendlichen Kaffee am Kolumbien-, Venezuela- oder Brasilien-Stand von der Halle 1.1 auf den Weg in neue Reiseplanungen begab. ITB 2015 schon im vollen Gang Dabei hatte die ITB 2015 schon am Dienstagabend ohne mich angefangen – oder irgendwie auch dort, wo man es nicht vermutete, in der TAP-Maschine von Lissabon nach Berlin. Umringt von der portugiesischen Tourismuswirtschaft stimmten wir uns schon auf die folgenden Tage ein. Der erste Tag endete wie im vergangenen Jahr auch im Bikini House, doch dieses Mal hostete South Africa die Party, während uns iambassador zum Travel Tweet-Up nach Kreuzberg lud. Nicht frisch fand ich mich dann in meinem afrikanischen Lieblingsland – Äthiopien –wieder, das neben der alten Kaffeetradition auf den kulturellen, geschichtlichen und landschaftlichen Reichtum verwies. Das Ethiopian Airlines der HUB …

Casa Verde in Santa Marta

Casa Verde Hotel Santa Marta – eine Oase im Herzen der Stadt

Viele nennen es ein Boutique Hotel, der Eigentümer Juan sagt, es ist einfach nur ein typisches Haus, in dem sich aber jeder Gast wohlfühlen soll. Das Casa Verde Hotel Santa Marta liegt im Herzen der historischen Altstadt an der Karibikküste Kolumbiens. Das Haus im republikanischen Stil aus den 1920ern wurde 2009 aufwändig unter der Regie des jungen Eigentümer restauriert und beherbergt sechs Zimmer. Beim Betreten des Casa Verde Hotel Santa Marta steht man in einem großem Raum mit hohen Decken und freigelegtem Mauerwerk aus drei unterschiedlichen Epochen, das einen zurück in die Zeit der Romane von Marquez versetzt. Drei große Ventilatoren lassen einen vergessen, dass um einen herum schwere tropische Luft durch den Tag begleitet. Zentrum des Casa Verde Hotel Santa Marta ist der grüne Innenhof, der wie eine kleine Oase wirkt. Das hektische Zentrum Santa Martas ist zwar direkt vor der Haustür, aber doch ganz weit entfernt.   Zimmer Um den ruhigen grünen Innenhof mit kleinem Pool und gemütlicher Hängematte liegen die Suite Verde (24qm) mit eigenem Balkon die Catedral Suite (24qm) mit ihrem offenen Raumkonzept und einer …

Mein Peru II

Interview mit Nora Teichert. Welche drei Orte sollte man Deiner Meinung nach in Peru gesehen haben und warum? Einen öffentlichen Bus von innen. Und warum? Nun ja, ich finde es gibt einfach keinen besseren Ort als diesen! In Peru mit dem Bus fahren heißt, Land und Leute kennen lernen, unvergessliche Bekanntschaften machen und skurrile Aktionen der Peruaner miterleben. Schon einmal mit Hühnern in einem Bus gefahren? Ziel könnte zum Beispiel sein: das Andendorf Pisaq im Heiligen Tal der Inka bei Cusco. Weiterhin solltest Du einen Wanderweg mitten in den Anden sehen. Denn auf einem der zahlreichen Trekking-Routen durch die peruanischen Anden kannst Du Geist und Seele mit der Natur in Einklang bringen und gleichzeitig Teil der grandiosen Landschaftskulissen sein. Es ist kein spezifischer Ort. Hinter jedem Berg, hinter jeder Pflanze, hinter jedem Stein könnte sich der eine Ort befinden, der Dich persönlich am meisten berührt und Dich nie mehr loslässt. Die Salzterrassen von Maras solltest Du unbedingt gesehen haben! Seit Jahrhunderten werden in einem Canyon in ca. 3.000 Salzbecken auf ursprüngliche Art und Weise Salz …