Alle Artikel in: Allgemein

Mompox, Kolumbien

Geheimnisvolle Stadt – beim Deutschlandradio zu Besuch

Deutschlandradio Kultur wollte von uns in der vergangenen Woche wissen, welche Stadt für uns geheimnisvoll ist. Zunächst fiel uns natürlich Marakkesch, Jerusalem und Stone Town ein, doch dann fiel unsere Wahl auf eher mystische Städte in Süd- und Mittelamerika. Hört selbst, warum: Hört noch einmal rein in die vergangene Ausgabe von „Echtzeit“ und entdeckt dort u.a. auch die geheimnisvollen Seiten des urbanen Lebens und die geheimnisvollen Ecken dieser Welt, die andere Reisebloggerinnen empfehlen. Zur ganzen Sendung: http://www.deutschlandradiokultur.de/verborgenes-erobern-die-geheimnisvolle-stadt.2147.de.html?dram:article_id=328296

Barcelonas Umland – Fünf Tipps für aktive Ausflüge

Von wegen in Barcelona liegt man nur auf der faulen Haut am Strand herum oder macht Party in der Stadt. Das Umland Barcelonas lässt sich ausgezeichnet aktiv erkunden. Wie? In meinen fünf Tipps für aktive Ausflüge verrate ich Euch, wo sich Klettern, Segeln, Höhlenerkunden, Wandern oder Quad fahren lohnt. {1} Klettern in Vallcebre (Via Ferrata) Ich wandere zwar gern in den Bergen, aber klettern in schwindelerregenden Höhen kam mir bisher nicht in den Sinn. Doch ist man einmal in dem hübschen Bergdorf Vallcebre, kommt man nicht an den Klettersteigen der Vía ferrata vorbei. Und da es hier drei verschiedene Schwierigkeitsstufen gibt, habe auch ich die Möglichkeit, trotz temporärer Höhenangst, die sich bei mir in den letzten Jahren immer stärker und unvorhersehbarer bemerkbar macht, mich am Felsen auszuprobieren. Zunächst bedarf es einer 20 minütigen Wanderung dem Cami del Camps del Tabac entlang, der durch einen Fluss und märchenhaften Wald führt, um das Klettergebiet zu erreichen. Dann sind wir plötzlich mittendrin und der Blick auf die Klettersteige für die Mittelstufe und Fortgeschrittenen werden sichtbar. Die nach außen geneigte …

Duschanbe, Tadschikistan, Reiseblog, puriy

Duschanbe – ein Tag in der Montagsstadt

Die Seele einer Stadt begreift man durch ihre Menschen, weniger durch ihre Architektur. Doch auf den Straßen von Duschanbe herrscht wenig Verkehr. Man sieht kaum Menschen. Daher steuern wir den Platz an, wo man die Einwohner trifft – den Grünen Markt Shomansur. Der Dorfmarkt, der früher nur montags stattfand, lieh der tadschikischen Hauptstadt ihren Namen. Auch hier herrscht eine ungewöhnliche Ruhe. Frisches Brot türmt sich auf den Brettern der Stände. Daneben hängt Fleisch. Saftiges Obst und Gemüse ist liebevoll aufgestapelt. Gewürze schimmern in den schönsten Farben. Immer wieder rufen uns Verkäufer herbei, um uns von ihren frischen Waren kosten zu lassen. Leider bleibt uns nur wenig Zeit zum Kosten. Wieder sind wir auf den recht leeren Straßen unterwegs und bestaunen die Stadt durch die Scheibe. Weitläufige und leblose eurasische Städtearchitektur mischt sich in das aus Sowjetzeiten geprägte Stadtbild. Dann fahren wir an dem Opernhaus vorbei zur Somoni Statue, die sich auf dem breiten Grünstreifen des Rudaki Prospekt befindet. Doch mehr als die Statue fällt die Bibliothek auf der linken Seite durch ihre Größe und Pracht auf. Sie zählt zu den größten Zentralasiens. Auf der rechten …

Pamir Highway, Tadschikistan, puriy

Auf dem Pamir Highway – von Duschanbe nach Khorog

„Afghanistan!“ Nach einer endlosen Stille legt sich dieses Wort in die erschöpfte Atmosphäre. Zafar, unser Fahrer, spricht nahezu kein Englisch. Doch dieses eher beiläufig daher gesagte Wort erhascht sofort unsere Aufmerksamkeit. Unsere müden Köpfe erheben sich und schauen auf das, was im Morgendunst nur schemenhaft vor unseren Augen verschwimmt. Von nun an werden wir auf dem Pamir Highway drei Tage an der afghanisch-tadschikischen Grenze entlangfahren – beide Länder trennt in diesem engen Tal nur der reißende Strom Pandsch, der sich aus fünf Flüssen speist und daher seinen Namen trägt. Links und rechts erheben sich 4.000er und 5.000er. In einem Land, das zu zwei Dritteln aus Hochgebirge besteht und eine Durchschnittshöhe von ca. 3.000 m aufweist, ist das keine Besonderheit. Es ist Tag zwei unseres Pamir Highway Abenteuers, das wir am Vortag etwas überstürzt in Duschanbe begonnen hatten. Duschanbe – eine Stadt unter der sengenden Sonne Mit zweistündiger Verspätung hatten wir Donnerstagmorgen Duschanbe erreicht. Die tadschikische Hauptstadt, die nach ihrem Montagsmarkt benannt ist, machte in den frühen Morgenstunden einen sehr relaxten Eindruck. Weitläufige und leblose eurasische Städtearchitektur mischt sich in das …

Stadtführer Pur Quito: Das kostenlose E-Book für Entdecker

Du planst eine Reise nach Ecuador? Dann startest Du Deine Reise sicherlich in Quito. Wusstest Du… dass Quito die höchstgelegene Hauptstadt der Welt ist und Dir oft die Puste ausgeht? dass Alt-Quito als erste Stadt überhaupt 1978 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde? dass sich jeden Montag der Präsident dem Volk zeigt? dass man am Äquator ein Kilo leichter ist? dass die schönsten Rosen nahe Quito wachsen? dass der Canelazo dem Ecuadorianer aus dem Anden-Hochland so wichtig ist wie dem Deutschen der Glühwein? Du möchtest noch mehr über Quito und seine Umgebung erfahren? Wir verraten Dir nicht nur, was Du unbedingt sehen solltest und wovon Du die Finger lassen kannst, sondern geben Dir noch unsere persönlichen Eindrücke und Tipps zu Aktivitäten, Kultur und Umgebung der Stadt. Wir haben mehrere Wochen in der höchstgelegenen Hauptstadt der Welt gelebt und unsere Erfahrungen in diesen kompakten Stadtführer Pur Quito zusammengestellt. Wir zeigen Dir das pure Quito!   Wir verraten Dir: ✓ Wo Du am besten unterkommst ✓ Ob ein dicker oder ein dünner Pullover ins Gepäck gehört …

Zum Pamir Highway hier entlang

„Ich hätte gern Reisetabletten.“ „Für’s Boot oder für’s Auto?“, entgegnet mir die junge Verkäuferin in bester Feierabendlaune. „Ähm, Berge“, antworte ich leicht irritiert. Ich hatte tatsächlich schon lange keine Reisetabletten mehr gekauft, war mir aber auch nicht klar, was die Unterscheidung des Fortbewegungsmittels mit meinem Kauf zu tun hat. „Geht es ins heimische Gebirge oder weiter weg?“, fragt mich die Verkäuferin neugierig. Nun zweifle ich tatsächlich an der Relevanz dieser Frage für meinen Kauf. Ach, dann machen wir eben Small Talk. „Weiter weg“, entgegne ich eher flüchtig, um einer weiteren Fragestunde aus dem Weg zu gehen. Doch die Verkäuferin lässt nicht locker: „Oh, wo geht’s denn hin?“ Ich schwanke zwischen Land und Gebirge und entscheide mich kurz und bündig für zweites:„Pamir Gebirge.“ „Ähm, was?“, kichert die junge Frau verlegen. Ich wiederhole es noch einmal etwas lauter und ergänze „Tadschikistan“. „Das ist mir jetzt richtig peinlich, aber das habe ich noch nie gehört. Wo liegt das denn?“ Ich zögere und schaue sie fragend an. Nicht, weil ich überrascht bin, dass die junge Verkäuferin nicht weiß, wo …

Silja Serenade, Minikreuzfahrt, Ostsee, puriy reiseblog

Midsommar Cruise auf der Ostsee – von Stockholm nach Helsinki

Durch die Scheibe der New York Bar zerklüftet die Insellandschaft immer mehr, bis sie sich in der Weite der Ostsee verliert. Über den östlichen Horizont legt sich ein zarter rosaroter Streifen, während die Sonne auf der westlichen Seite noch immer im sanften Orangeton das Meer anstrahlt. Dies ist nicht ganz gewöhnlich um diese Uhrzeit. Es ist 22 Uhr, es ist Sommersonnenwende. Heute ist der längste Tag auf der Nordhalbkugel und diesen zelebrieren wir nun auf der Tallink Silja Serena. Seit knapp fünf Stunden sind wir nun bereits auf dem Gewässer unterwegs – im Schärengarten vor Stockholm. Die Überfahrt von Stockholm nach Helsinki ist nicht einfach eine Fährfahrt – sie gleicht einer Minikreuzfahrt, die den Gast rundum versorgt und nicht nur einfach und sicher von A nach B befördert. So befinde ich mich zum ersten Mal in meinem Leben in einer Karaoke-Bar und lausche seit einer Stunde skurrilen finnischen Songinterpretationen. Dabei schweift mein Blick immer wieder durch die vordere Glasfront über das Meer. Ich wusste gar nicht, dass so eine Minikreuzfahrt so schön sein kann. Nach …

Triathlon Templin

Wieder am Treppchen vorbei: Triathlon Templin

Am letzten Samstag habe ich nach zwei drei Jahren (oh, bin ich faul) endlich einmal wieder an einem Volkstriathlon teilgenommen – dem AHORN Seehotel Templin Triathlon. Spontan und wie immer ohne ein ordentliches Training im Körper ging ich um 15 Uhr an den Start. Es muss ja nicht immer gleich ein IronMan sein, und so begnügte ich mich mit 500 Meter Schwimmen im Lübbesee, 20 Kilometer auf dem Rad im Templiner Umland und 6 Kilometer Laufen auf einem wunderschönen Rundkurs, der über Stock und Stein am Ende direkt am See entlang führte. Auch wenn die Sonne pünktlich zum Startschuss hinter den Wolken verschwand, so waren auch die äußeren Bedingungen sehr angenehm. Obwohl es erst der zweite Triathlon in Templin war, wirkte die Organisation sehr professionell und eingespielt. Dennoch ärgert mich ein Punkt gewaltig – wieder musste ich mich mit dem undankbaren vierten Platz in meiner Altersklasse zufrieden geben und so bleibt mir nun nur die Analyse, ob ich am Treppchen vorbeigeschwommen, vorbeigeradelt oder vorbeigerannt bin. Aber die nächste Chance auf einen Podestplatz wartet schon, wenn ich am …

El Salvador Reisetipps

Nicht viele Reisende verschlägt es in das kleinste Land Mittelamerikas – El Salvador. Dabei hat es mit seiner vielseitigen Landschaft einiges zu bieten: von Vulkanen, die zum Trekking einladen, bis hin zu einer 300 km langen Pazifikküste mit endlosen Stränden, an denen sich Surfer tummeln. Hinzu kommen hübsche, farbenfrohe koloniale Dörfer mit ländlichem Flair, in denen man Kunsthandwerk bestaunen kann, sowie einige Mayastätten wie das UNESCO Weltkulturerbe Joya de Cerén oder die Ausgrabungsstätten von San Andrés und Tazumal. Das schön an El Salvador sind die Distanzen. So hört man immer wieder, dass El Salvador das Land der einen Stunde ist, denn von San Salvador lässt sich fast jeder Ort in einer oder maximal zwei Stunden erreichen.   Stationen: San Salvador – Concepción de Ataco – Playa El Zonte – El Tunco / Puerto d La Libertad – Bahía de Jiquilisco – Santa Ana – Juayúa – Playa Esteron – Suchitoto (Dieser Beitrag wird noch erweitert.) Gereist: Madlen im Mai 2014 und Ninette im März 2015. Praktisches Wissen zu El Salvador Fläche: 20.742 km² Einwohnerzahl: 6.757.408 Zeitzone: GMT-6 Strom: 115 V, 60 Hz Wetter: In El Salvador herrscht überwiegend warmes Wetter. Die Regenzeit von Mai bis Oktober eignet sich …

Israel, Mittelmeer, 2015

Israels Küste – Reise von Tel Aviv nach Akko

Es ist morgens um 9 Uhr in Tel Aviv, als sich eine Blechlawine, wie in anderen Metropolen auch, in die Stadt schiebt. Warum aber auch Autoschlangen raus wollen, erschließt sich mir erst, als wir die Vororte von Tel Aviv erreichen. Hier sitzen viele High Tech-Firmen. Silicon Wadi statt Silicon Valley. Nach seinem amerikanischen Vorbild ist Israel heute der Standort mit der zweithöchsten Startup-Dichte der Welt. An keinem anderen Ort der Welt ist die Zahl der pro-Kopf Gründungen höher als in Tel Aviv. Caesarea – ein wahr gewordener Traum von König Herodes Desto verwunderlicher ist es als, auf halber Strecke zwischen Tel Aviv und Haifa altes Gemäuer von Caesarea vor uns auftaucht. Auch wenn nur noch wenige Überreste zu sehen sind, die man hier sogar tauchend erkunden kann, da sich viele archäologische Fundstücke im Meer befinden, kann man sich das Ausmaß der einstigen Hafenstadt von König Herodes an Land nur vorstellen. Er gründete 22 v. Chr. Kaiser Caesar Augustus zu Ehren die phönizische Siedlung Migdal Sharshan – die als prächtigste und reichste Hafenstadt Palästinas galt. Die …