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Immer nah am Wasser. Mein Sommer 2013

Der Sommer steht im Zeichen des Wassers. Mein Leben spielt sich größtenteils im, am und um Seen, Flüssen und Meeren ab. Dabei reise ich in der Regel nicht weit, sondern versuche die kleinen Oasen vor der Haustür zu nutzen. Denn Deutschland ist auch schön und aus diesem Grund zieht es mich schon seit vielen Jahren im Sommer regelmäßig nach Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Auch in diesem Jahr! Der Sommer begann mit einem mächtigen Knall, in einer ganz intensiven und vor allem brütend heißen Woche. Wir segelten mit Freunden, die nur einen Monat später zu ihrer Weltumsegelung aufbrachen, ein letztes Mal auf dem Wannsee und beobachteten vom Boot aus, wie eine riesige Wildschweinfamilie am Ufer entlang trottete. Unsere Segler sind inzwischen mit ihrer INTI in See gestochen, zurück ließen sie die kleine Berta, ihr erstes Segelboot, auf dem sie das Handwerk lernten, um die Welt zu Wasser zu entdecken. Und nun stehen wir mit dem kleinen (nun unseren) Boot da und setzen ein erstes Stichwort auf unseren Zettel. To do Nr. 1 für 2014 Capitano werden und …

Mein Panama

Interview mit Alex Mirschel und Sandra Friedl Welche drei Orte sollte man Eurer Meinung nach in Panama gesehen haben und warum? Auf jeden Fall natürlich Panama-Stadt, weil hier ohnehin fast jedes Panama-Abenteuer beginnt und die Stadt einfach unglaublich vielfältig ist. Die spannende Kombination aus moderner Innenstadt mit beeindruckender Skyline und der stilvollen Altstadt „Casco Viejo“ hat mehr als nur einen Blick aus dem Busfenster verdient. Zudem liegen Attraktionen wie der Kanal oder üppige Regenwälder nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Außerdem sollte man unbedingt Bajo Boquete in der Region Chiriqui besuchen. Die atemberaubende Landschaft und das angenehme Klima bieten beste Voraussetzungen für zahlreiche Outdooraktivitäten, von Wanderungen und Vogelbeobachtungen über Kaffeetouren bis hin zu Adrelinschüben beim Canopy Zip-Lining quer durch die Baumwipfel. Um die Vielfalt Panamas zu komplettieren, sollten schließlich ein paar Inseltage nicht fehlen. Wir waren auf den von Guna Indianern verwalteten San Blas Inseln (Region Guna Yala), die in Strohhütten ohne Strom noch echte Robinson Crusoe-Abenteuer bieten und können diese Erfahrung wärmstens weiter empfehlen. Welches Ereignis oder Erlebnis geht Euch nicht aus Eurem Kopf? …

Auf die Plätze, fertig, los…

Vor einigen Tagen fragte mich Manu von laufwelt, ob ich einige Zeilen zum Thema Hitze und Laufen schreiben kann. Gern schrieb ich einige Sätze für ihren Blog und dachte mir, jetzt ist es Zeit auch über meine zweite Leidenschaft neben dem Reisen zu schreiben – dem Sport. Eigentlich ist es wohl meine erste Leidenschaft, da ich von Kindesbeinen von meinen Eltern an die verschiedensten Sportarten herangeführt wurde. Schwimmen, Kinderturnen, Ski-Alpin, Tennis, Leichtathletik und Skilanglauf wurden in unterschiedlichen Sportvereinen ausprobiert, unzählige Wettkämpfe im Schwimmen, Laufen und Skilanglauf absolviert. Meine Kindheit und Jugend bestand größtenteils aus Sport und dies freiwillig und nicht von den Eltern getrieben. Doch mit Beginn meiner kläglichen musikalischen Laufbahn wurden meine sportlichen Ambitionen geringer, so dass ich erst wieder mit über 30 Jahren den Weg zurück zum Sport fand. Heute bestimmen im wesentlichen Laufen, Schwimmen und das leidige Radfahren meine kleinen sportlichen Ambitionen. Im Winter, in Oberhof sogar in der Halle im Sommer, kann ich meiner wirklichen sportlichen Leidenschaft nachgehen, dem Skilanglauf. Madlen hat die Latte an Beiträgen ja schon wirklich hoch gelegt …

Gestartet!

Nach einer aufregenden, anstrengenden Zeit voller Packerei, Plackerei, erster Abschiede und einer abschließenden rauschenden Abschiedsparty sind wir endlich gestartet! Der erste Abschnitt unserer Fahrt ging direkt durch Berlin-City, durch Treptow, Kreuzberg und das Regierungsviertel. An Bord Freunde von uns mit ihren beiden Kindern, da wir dem Sohn  Anton veranschaulichen  mussten, dass Jonathan mit einem Boot…

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Mitgebracht. Mitbringsel aus Asien

Sommerzeit = Reisezeit. Rucksäcke und Koffer fliegen wieder rund um die Welt und kehren mit zahlreichen Souvenirs gefüllt in die Heimat zurück. Manche begeistern nur in dem Moment, in dem man sie erstanden hat, andere lassen uns noch Jahre später gern an die Reise zurückdenken. In meiner kleinen Fotoreihe „Mitgebracht“ stelle ich Euch sinnvolle und weniger sinnvolle Mitbringsel meiner Reisen vor. Einige sind schon weggetrunken, weggegessen oder einfach kaputt und schafften es somit nicht auf das Bild. Alle anderen findet ihr hier. Im dritten Teil meiner Souvenirreihe stelle ich Euch Mitbringsel aus ASIEN vor. Summer time = travel time. Backpacks and suitcases are flying around the world and return home filled with numerous souvenirs. Some only enthuse in the heat of the moment when you purchase them, others let us still reminisce about a trip years later. In my little photo series „Mitgebracht“, I introduce to you more or less meaningful souvenirs from my trips. Some are already drunk up, eaten up or merely broken, but you can find the ones that survived in the pictures here. In the 3th part …

Äthiopien

Ein etwas anderer Roadtrip zu den Völkern im Süden Äthiopiens

Auf die Schnelle sollte es noch ein Ausflug zu den Völkern des Omo-Tals und Mago Nationalparks sein. Günstig und schnell – so sind wir manchmal. Drei Wochen äthiopischer Norden liegen bereits hinter uns. In sieben Tagen sitzen wir schon wieder im Flieger nach Deutschland. Da darf es gern noch einmal etwas urig sein – Naturvölker Äthiopiens mit Lippentellern, Bemalungen, viel Perlenschmuck und Tonerde auf dem Kopf. Den Preis und die Zeit handelten wir noch bei einem äthiopischen Abendessen mit dem Chef eines Touranbieters Cheru runter. Den Jeep ließen wir uns am Vorabend auch noch einmal zeigen, aber dass er erst vorgefahren wurde, als die Nacht hereinbrach, machte uns nicht stutzig. Wir waren zufrieden mit unserer Entscheidung und in heller Vorfreude. Am nächsten Morgen fuhr ein etwas anderer Jeep vor, als der uns am Vortag präsentierte. Macht nichts, wir wollen nur los. Tibetu, unser Guide, und Solomon, der Fahrer, sind unsere Begleiter. Als wir Addis nach Süden raus verlassen, passieren wir Industrieanlagen und den morgendlichen Berufsverkehr. Hinter einer Seenlandschaft erreichen wir die Geburtsstadt der Rastas, Shashemene, …

Mein Peru

Interview mit Anja Beckmann. Welche drei Orte sollte man Deiner Meinung nach in Peru gesehen haben und warum? Der Machu Picchu stand schon lange auf meiner Wunschziel-Liste. Es ist eine Inka-Ruinenstadt auf 2.400 Metern Höhe. Die Anlage mit ihren Häusern und Tempeln war sehr beeindruckend, außerdem streichelte ich dort ein Lama und sah ein Chinchilla. Der Titicacasee auf 3.800 Metern ist der höchste schiffbare See der Welt. Ich überquerte ihn mit dem Boot auf dem Weg nach Bolivien. Toll fand ich die Schilfinseln, auf denen die Urus wohnen. Auf der Felseninsel Amantani übernachtete ich bei der Einheimischen Valentina. Sie kochte in der engen Küchenhütte auf dem offenen Feuer. Vor der Hütte versammelten sich Esel, Schafe und Hühner – idyllisch! Welches Ereignis oder Erlebnis geht Dir nicht aus Deinem Kopf? Ich hatte das Glück, Karneval in Südamerika zu erleben. In Peru gab es jede Menge Umzüge mit traditionellen Kostümen und Musik. Kinder und Jugendliche spritzen mit Wasserpistolen und warfen Wasserbomben. Sehr lachen musste ich über die Karnevals-Kühe mit bemalten Gesichtern und Ballons an den Hörnern. Was …

Mein Mexiko

Interview mit Nadine. Welche drei Orte sollte man Eurer Meinung nach in Mexiko gesehen haben und warum? > Mexiko-Stadt: Einfach eine richtig coole, riesige, laute, grüne, entspannte, bunte Stadt mit ganz viel Kunst, Restaurants und Bars. > Teotihuacán: War mal die größte Stadt Amerikas (vor vielen Jahrhunderten) und dort findest Du die drittgrößte Pyramide der Welt – nur 45 km von Mexiko-Stadt entfernt. > Tepoztlán, ein buntes Bergdorf nur 75km von Mexiko-Stadt entfernt. Total entspannt dort und berühmt für seine Sorbets. Welches Ereignis oder Erlebnis geht Euch nicht aus Eurem Kopf? Seit wir zum ersten Mal da waren, sind wir große Fans der lucha libre, dem mexikanischen Wrestling. Die Zuschauer überbieten sich in wilden Beschimpfungen der luchadores und vergessen so den Stress der Arbeitswoche. Ideal um Schimpfwörter zu lernen! Was war Eure größte Enttäuschung? Hmm… Dass Mexikaner, wenn sie mañana sagen, nicht unbedingt das deutsche „morgen“ meinen. Ehrlich, eine richtige Enttäuschung fällt uns nicht ein… Unser Hostel-/Hotel-Tipp: Wenn mexikanische Karibik, dann Isla Holbox oder Tulúm. Und wenn Tulúm und wenn es was richtig nettes sein …

Mein Bolivien

Interview mit Florian Blümm. Welche drei Orte sollte man Deiner Meinung nach in Bolivien gesehen haben und warum? 1. La Paz – El Alto: Die Feria El Alto 20 Minuten oberhalb von La Paz ist der wahrscheinlich größte Markt der Welt und die Stadt La Paz selbst ist nur ein Vorwand für Märkte und Verkaufsstände an allen Ecken und Enden. In La Paz ist immer was los und außerdem kann man unzählige Tagesausflüge machen: * Titicaca See * Tiwanacu Ruinen * Coroico im Dschungel * Death Road mit dem Rad * Höchstes Ski Gebiet der Welt auf 5400m * Huayna Potosi, ein einfacher 6000er 2. Potosi & Sucre: Bolivien war im 16. und 17. Jhd. als spanische Kolonie „Alto Perú“ unglaublich reich, was vor allem an den Silberminen von Potosi lag. Heute kann man die immer noch aktiven Silberminen im Cerro Rico in Potosi besichtigen und sich an der wunderschönen Kolonialstadt Sucre sattsehen, die „weiße Stadt“, die mit dem ganzen Silber gebaut wurde. 3. Salar de Uyuni: Die Salzwüste ist wie von einem anderen Planeten, ein unwirklicher Ort und nicht nur für Liebhaber von Naturlandschaften ein Erlebnis. Welches …

Unsere Transsib-Reise – wir haben da noch ein paar Fragen

ENGLISH VERSION HERE In drei Wochen geht es los, puriy goes east – so richtig east. Und wir sind bereits, wie soll man es anders sagen, aufgeregt und in heller Vorfreude. Wieder eine langersehnte Reise, die endlich umgesetzt wird. Reiseführer wurden bereits gewälzt, Videos und Fotos geschaut, im Internet recherchiert und nun haben wir uns noch einmal Infos aus erster Hand eingeholt – von Felix Willeke von der Lernidee. Wir hatten da noch ein paar Fragen, und die hat er uns hier beantwortet. Eine Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn galt unter Globetrottern jahrzehntelang als das Nonplusultra. Für viele ist es wohl die Traumreise schlechthin. Ist dem immer noch so? Ja, für viele Reiseinteressierte, und vielleicht auch solche, die in ihrer Jugend selber mal mit dem Interrail-Ticket in Europa unterwegs waren, ist die Transsib tatsächlich ein echter Mythos … oder, auf neudeutsch, eine Once-In-A-Lifetime-Experience. Und das ist auch nicht ganz falsch: Unsere Erfahrung zeigt tatsächlich, dass nur die wenigsten eine Transsib-Reise mehrmals in ihrem Leben machen – wohl auch, um die Erinnerungen an diese Reise als …