Monate: Januar 2011

Madrid Aeropuerto

Die Reise nach Südamerika {Diary}

“Todo o Nada”, so lautet die Ausstellung des gebürtigen Peruaners Mario Testino im Museo Thyssen-Bornemisza, die wir heute aufsuchen. Es gilt einen weiteren langen Tag des Wartens zu überbrücken. Todo o Nada, dies scheint auch unser schicksalsträchtiges Motto zu sein, wenngleich auf eine andere Art und Weise als Testino es wohl meinte. Begleitet bin ich, anders als seine Models, bis zu beiden Ohren. Madrid ist kalt, und nieseln tut es auch schon wieder. Wenn es doch wenigstens wärmer wäre, wäre dies auch mein Herz. Doch dieses weint noch immer, während sich mein Körper durch die Ausstellung bewegt, wie eine aufgezogene, angezogene, ungezogene Puppe. Bevor wir unseren Shuttlebus zum Airport nehmen, suchen wir noch eine Post auf. Wir wollen endlich Abschied nehmen von unserer ursprünglichen Reise. Drei Reiseführer gehen zurück nach Deutschland. Dies kostet neben eine Stunde warten, obwohl nur sechs Leute vor uns stehen, auch noch 50 Euro. Und ein letztes Mal schicke ich den Seufzer zu Carmen und ihren Kollegen – Danke, Iberia! 19 Uhr – Terminal 1 des Flughafen Barajas. Gespenstische Leere umgibt …

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{Diary} Auch ein blindes Huhn findet ein Korn

Der zweite Tag im nachweihnachtlichen Taumel der Großstadt. Da zigste Mal geht es vorbei an der Station COLOMBIA. Jedes Mal versetzt es mir einen Stich in den Magen, nicht ins Herz. Das ist noch immer ohne Emotion. Wir schlafen an der Messe in einem Novotel. Immerhin können wir hier unsere Punkte von unseren Veranstaltungen einlösen. Somit zahlen wir nichts für diese Stadt, in die wir jetzt nie wollten. Wir suchen das Museum Nacional Centro de Arte Reina Sofia auf. Eine lange Schlange wartet. Eine sehr lange Schlange wartet. Die Schlange wir sekündlich länger. Ich will verdammt noch mal hier nicht sein, will auch nicht in Euer kack Museum und in eine überlange Schlange stelle ich mich bei Regen schon gar nicht an, denke ich. Gerade ergebe ich mich dem Schicksal und gehe ans Ende der Schlange, als mich ein älterer Spanier fragt, ob ich Spanisch spreche. Ich bejahte couragiert, es könnte ja etwas umsonst geben. Ja, gibt es! Vier VIP-Tickets für das Museum. Und das Beste ist, wir können nun an der Schlange vorbeigehen und …

Madrid

Gestrandet dank Iberia {Diary}

Gestrandet, nicht in der Karibik am Strand, sondern in einer kühlen europäischen Metropole, deren Heimfluglinie ich verteufle. Nachdem wir gestern nun noch am Service Schalter von Iberia nach dem xten Schlange stehen und Warten endlich unsere Umbuchung auf den nächsten Flug nach Bogotá am heutigen Tage vorgenommen hatten, holten wir noch unsere Rucksäcke aus der Gepäckhalle. Dies sei kein Problem, obwohl sie schon nach Bogotá durchgecheckt gewesen waren. Aber ich wollte sicher gehen wegen meiner Medikamente und auch ein frisches Hemd konnte ja nicht Schaden, denn dieser Tag hatte mich mächtig ins Schwitzen gebracht. Der heutige sollte noch schlimmer werden, obwohl zunächst alles super verlief. Im Iberia gesponserten Hotel aufstehen, frühstücken und mit dem Shuttle zum Barajas Flughafen. Wie schön, nun kann es losgehen. Wir hatten gestern noch Peter aus Berlin in Tegel kennengelernt – in der Schlange am Verkaufs- und Service Schalter. Er fuhr mit uns zum Flughafen. Schlau wie er war, hatte er sein Gepäck nicht noch abgeholt und wartete nun auf uns, während wir unsere Rucksäcke wieder neu einchecken wollten. Nichts besonderes, …

Madrid

Der Anfang der Reise {Diary}

Das Berliner Schneechaos haben wir hinter uns gelassen. Wir sind in Madrid, aber dies hätten wir schon seit Stunden sein sollen. Unser morgendlicher Flug war erst um 13 Uhr gestartet, anstatt um 7.40 Uhr. So war unser Anschlussflug nach Bogota nicht mehr zu bekommen. In Berlin machte man uns Mut, in Madrid würde sich Iberia um alles kümmern. Dass Iberia einem in Madrid auch die ganze Reise versauen konnte und einen noch um 900 EUR bringen würde, das ahnte auch das nette und hilfreiche Personal meiner liebsten Fluglinie am 28.12. um 10 Uhr morgens nicht. Nur einen Tag später würde die Traumreise beendet sein, ohne das sie je begonnen hatte.