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Afrikamera

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Es ist die Zeit der Filmfeste in Berlin. Und so räume ich einem besonders zu erwähnendem Festival, das sich dem zeitgenössischem Filmschaffen in Afrika widmet, viel zu wenig Platz in meinem Kalender ein. AFRIKAMERA findet vom 13. bis zum 18. November nunmehr das 5. Mal in Berlin statt. Diesjähriger Themenschwerpunkt ist „African Woman on and behind the screen“. Trotz des sehr interessanten Programms, das die Arbeit afrikanischer Filmemacherinnen, Produzentinnen und Drehbuchautorinnen vorstellt, entscheide ich mich bei meiner AFRIKAMERA-Premiere für den politischen Film „Robert Mugabe – What happened?“. Im gut besuchten Kino Arsenal wurde der Film über den simbabwischen Staatschef unter Anwesenheit des Regisseurs Simon Bright vorgestellt und im Anschluss daran auch noch ausführlich darüber diskutiert. Im Film zeigen Freunde und politische Weggefährten Mugabes ihre aufrichtige Bewunderung für den jungen Aktivisten, aber auch ihr zunehmendes Unverständnis für seine politische Taktik, die sich in Distanz und Gegnerschaft verwandelt. Ergänzt werden diese Interviews durch seltenes Archivmaterial. Was passierte, dass der Mann, den auch der simbabwische Regisseur einst bewunderte und unterstützte, zu einem autokratischen machtbesessenen Herrscher werden konnte? Der Film verknüpft geschickt die Biographie von Robert Mugabe mit der Geschichte Rhodesiens und dem antikolonialen Befreiungskampf in der Region. Ein absolut empfehlenswerter Dokumentarfilm, um die Geschehnisse der südlichen Region Afrikas zu begreifen. [MB]

Für Interessierte: Der Film läuft noch einmal am 19.11. um 19.30 Uhr in Hamburg (Werkstatt 3, Nerstweg 32-34, 22765 Hamburg).

www.afrikamera.dewww.facebook.com/mugabemovie | www.mugabemovie.com

 

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