Autor: Lars Dörfel

Oslo am Osterwochenende – wenn der lange Winter endet

Ostern in Norwegen – klingt zugegebenermaßen nicht ganz reizvoll. Da muss man ja die Eier unterm Schnee frei kratzen. Als wir uns am Karfreitag aber aus dem verschneiten Berlin auf dem Weg in die norwegische Hauptstadt gemacht hatten, war uns bereits klar, wir fliegen der Sonne entgegen und diese verzauberte unsere Bäckchen zum Dank mit einer leichten Röte. In Oslo ist der Frühling angekommen, dies ließ uns auch die Rezeptionistin des The Thief-Hotels wissen. Spätestens bei unserem ersten Rundgang durch die Stadt war uns klar, was ein langer, kalter Winter bedeuten kann. Die Norweger scheinen hart im Nehmen zu sein und so saßen sie alle draußen in leichten Klamotten, um sich der Sonne bei trotz allem frischen Temperaturen zu erfreuen. Und was macht man sonst noch in einer Stadt, über die wir vor unserer Reise gesagt bekamen, dass sie über die Ostertage leergefegt sei? Die Aussage von visitOslo hat uns neugierig gemacht und unseren Ehrgeiz geweckt, die „leere“ Stadt mit Leben gefüllt zu sehen. Wo ist das Leben? Was macht der Reisende, wenn die Einwohner …

Der andere Blick – Neues kolumbianisches Kino

Am 4. März startete die Kolumbianische Filmreihe „Der andere Blick – Neues kolumbianisches Kino“ im Babylon Kino Berlin mit dem Kurzfilm „Los Retratos“ und dem Spielfilm „Sofía y el Terco“. Schon der Auftaktabend am Montag traf auf großes Interesse beim Berliner Publikum. Der wunderbare Kurzfilm handelt von einer armen Rentnerin, die ihrem Mann anstatt ein Huhn zum Essen eine Polaroidkamera, die sie in einer Tombola gewonnen hat, mit nach Hause bringt. Sehnsucht spielt eine große Rolle in dem Eröffnungsfilm, in dem die Hauptdarstellerin Sofía von einer Reise ans Meer träumt. Doch ihr Ehemann sucht vor jeder Reise eine Ausrede, so dass Sofía schließlich die Sache selbst in die Hand nimmt und sich ihren Traum erfüllt. Wunderschöne Landschaftsbilder und eine gute Portion Humor vereinen sich in diesem Film. Wir sind gespannt auf Mehr. Schon am nächsten Montag geht es mit dem Film „Riverside“ weiter. Die Filmreihe läuft noch bis zum 15. April. Hier präsentiert sich Kolumbien einmal von der „anderen“ Seite bzw. soll sie den Außenblick auf das südamerikanische Land schärfen. So hat der Staat gerade …

puriy auf ichreise.at

Auf ichreise.at findet Ihr ein kurzes Interview und Review zu unserem Buch „Puriysten auf Reisen – Berliner Weltsichten“, das im Dezember 2012 erschienen ist. Hier erfahrt Ihr noch einmal mehr über die Idee zum Buch und was den Leser erwartet. Vielen Dank an Doris Neubauer für das Interview. Zum Interview: http://ichreise.at/home/fernweh/1348740/Puryisten-auf-Reisen?seite=2

Puriysten auf Reisen

Und, wie war es? Wer kennt sie nicht, diese Frage nach einer Reise. Voller Eindrücke weiß man nicht, wo man anfangen soll und belässt es häufig bei einer Kurzbeschreibung. Wir haben es gewagt und vor Weihnachten gemeinsam mit neun weiteren Freunden unser erstes Reisebuch PURIYSTEN AUF REISEN veröffentlicht. Stell dir vor, du befindest Dich in einer beliebigen Großstadt. Vielleicht Berlin oder Frankfurt? Hektik, Smog, Getöse. Autos rasen hupend an Dir vorbei, Menschenmassen überqueren in Eile die Straßen, reden wild durcheinander. Alles dreht sich im Überfluss, überall und ständig. Du hast natürlich gelernt, das alles wegzufiltern, dich vor Überflutung aus Licht und Lärm zu schützen, nimmst alles gar nicht mehr wahr. Aber es ist da, nur rauscht es an Dir vorbei. Stell Dir vor, Du gehst hinter dem nächsten Häuserblock durch eine Drehtür aus Glas. Plötzlich stehst Du in einer anderen Welt und bist auf einer Reise. Andere Bilder, Gerüche, Klänge – Viele Erinnerungen, die sich im Rucksack der elf Großstädter befinden, die auszogen, um die Welt zu sichten. Und so erfährt der Leser… von Gaunern, …

Reiseführer Wien

ReisefuehrerTest Wien

Wenn die Welt schon untergeht, dann soll sie dies wenigstens gemächlich tun. Und so fiel meine Wahl des Ortes, an dem ich auf den Weltuntergang wartete, auf den südlichen Nachbarn Deutschlands. Und so ging am Abend des 20. Dezembers 2012 mein Flieger nach Wien. Immerhin meiner mit Air Berlin ging, was man von den gewählten Fliegern anderer puriysten nicht behaupten konnte. Als Sparfüchse hatten wir uns auf unterschiedliche Maschinen gebucht. Mein Reisepartner hatte damals Austrian Airlines gewählt, wie sich herausstellte, wirklich die schlechtere Wahl. Als ich mit meinem neuen Handgepäckrolli, der schon als Eigengewicht gefühlte 10 kg auf die Waage brachte, mich durch die S-Bahnen Berlins quälte, kam mir die geniale Idee, lass doch einfach mal unsere Handgepäckstücke tauschen. Du lieber Lars nimmst meinen Rolli und ich Deinen. Und so rollte ich auf Gate C mit Herrenausstattung ein, während Lars 20 Minuten später Richtung Gate A mit meiner Damenkollektion einchecken wollte. Ja, wollte. Denn auch die puryisten sind nicht immer so Internet affin und beugen sich der zunehmenden Unsitte, online einzuchecken. Bei Austrian Airlines durchaus …

Wien von oben im Prater Riesenrad

Wien im Schnee

Wenn die Welt schon untergeht, dann soll sie dies wenigstens gemächlich tun. Und so fiel meine Wahl des Ortes, an dem ich auf den Weltuntergang wartete, auf den südlichen Nachbarn Deutschlands. Und so ging am Abend des 20. Dezembers 2012 mein Flieger nach Wien. Immerhin meiner mit Air Berlin ging, was man von den gewählten Fliegern anderer puriysten nicht behaupten konnte. Als Sparfüchse hatten wir uns auf unterschiedliche Maschinen gebucht. Mein Reisepartner hatte damals Austrian Airlines gewählt, wie sich herausstellte, wirklich die schlechtere Wahl. Als ich mit meinem neuen Handgepäckrolli, der schon als Eigengewicht gefühlte 10 kg auf die Waage brachte, mich durch die S-Bahnen Berlins quälte, kam mir die geniale Idee, lass doch einfach mal unsere Handgepäckstücke tauschen. Du lieber Lars nimmst meinen Rolli und ich Deinen. Und so rollte ich auf Gate C mit Herrenausstattung ein, während Lars 20 Minuten später Richtung Gate A mit meiner Damenkollektion einchecken wollte. Ja, wollte. Denn auch die puryisten sind nicht immer so Internet affin und beugen sich der zunehmenden Unsitte, online einzuchecken. Bei Austrian Airlines durchaus …

Augenblicke einer Weltreise

Job kündigen, Wohnung aufgeben und auf geht’s einmal um die Welt. Was für viele nach einem wünschenswerten Abenteuer klingt, trauen sich in Wahrheit jedoch nur wenige tatsächlich umzusetzen. Helga und Jürgen gehören zu diesen Abenteurern. Sie ließen ihren Alltag hinter sich, um in ihrem alten VW-Bus – von ihnen liebevoll Orangetrotter genannt – 20 Monate um die Welt zu reisen. Dabei machte das Trio Bekanntschaft mit vielen neuen und interessanten Orten, Menschen und Kulturen.  Was sie während ihres Trips schon in ihrem Blog begleiteten, fasst Helga Negele nun noch einmal in ihrem Buch „Augenblicke einer Weltreise“ zusammen. Dabei beschreibt die Autorin ihre Erfahrungen so lebendig, dass sie es dem Leser einfach macht, sich in die Situation der beiden Reisenden zu versetzen. Man bekommt das Gefühl, selber mit den beiden auf Reisen von Istanbul über Indien und Thailand bis hin nach Australien zu sein. Helga Negele berichtet von ihren ganz persönlichen Erfahrungen in all diesen Ländern – von den positiven Erlebnissen, die sie gemacht haben, ebenso wie von den negativen, die ihnen widerfahren sind.  „Augenblicke einer …

Mongolei in Bildern – ein Kurzfilm

Im August/ September 2012 reisten wir durch die Mongolei. Wir haben für Euch ein paar Impressionen mitgebracht, denn nicht nur der Fotoapparat sondern auch die Kamera war immer dabei, als wir Klöster besuchten, Dünen erklommen, durch die Steppe wanderten oder an der sibirischen Grenze Rentiere aufsuchten. Für alle die Ruhe und Einsamkeit beim Reisen suchen hier ein paar Impressionen – die Mongolei in Bildern. Zum Reisebericht!  

Wien von oben im Prater Riesenrad

Wien im ReiseführerTest

Zwei puriysten verbrachten in der Vorweihnachtszeit ein paar Tage in Wien. Mit uns im Reisegepäck waren auch wieder vier Reiseführer, die wir testeten. Die herrlichen Weihnachtsmärkte und -dörfer mit den unzähligen Punschständen blieben uns in der kalten Jahreszeit noch besser in Erinnerung als die berühmte Wiener Melange und Apfelstrudel. Lest mehr hierzu!

Reisegeschichten erschienen: Puriysten auf Reisen – Berliner Weltsichten

Und, wie war es? Wer kennt sie nicht, diese Frage nach einer Reise. Voller Eindrücke weiß man nicht, wo man anfangen soll und belässt es häufig bei einer Kurzbeschreibung. In Zeiten des Bloggings kramen hier ein paar Freunde ihre Geschichten vom Reisen aus ihren verstaubten Moleskines aus, um sie zu teilen, zu liken oder mit Schmunzeln noch einmal zu erleben. Viele Erinnerungen, Bilder, Gerüche, Klänge befinden sich im Rucksack der zehn Berliner, die auszogen, um die Welt zu „sichten“. Und so erfährt der Leser von Gaunern, Heiligen, Lebenskünstlern, Hippies und Magiern, auf die man im Indien der 90er traf vom entschleunigten Reisen durch Afrika, wo Zeit keine Rolle spielt vom Kampf gegen die Höhenkrankheit auf 5.000 Metern in den Anden von Pleiten, Pech und Pannen im äthiopischen Süden von einer Interrail-Tour Anfang der 90er, kurz vor dem Ausbruch des Balkankriegs wie man auf dem Weg nach Bogotá unfreiwillig in Buenos Aires landet von einem Angsthasen auf Safari in der Serengeti vom Arbeiten im härtesten Land der Welt – Somalia wie man ins indonesische Fernsehen kommt …