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Nordkorea Diary – Pjöngjang, eine Insel

Pjöngjang, Nordkorea

Ich sitze im Transit in Peking. Körper und Geist befinden sich in einem undefinierbaren Raum. Der Jetlag tut sein Übriges. Die Fülle, die mich in Peking schlicht überrollt, wird bald einer Leere weichen. Diesen Hohlraum will ich mit Gedanken füllen. Keine Reize die mich ablenken könnten. Das klingt kontemplativ – ein bisschen nach Kloster. Davon bin ich jedoch weit entfernt. Dennoch führt mich die vor mir liegende Reise hinter Mauern.

Mit 2000 EUR in der Hosentasche durch Peking

Mit knapp 2000 EUR bar in der Tasche laufe ich an jenem zweiten Weihnachtsfeiertag völlig übermüdet durch die Straßen Pekings. Ich bin seit mehr als 24 h auf den Beinen. Für jeden Kriminellen wäre ich in diesem Zustand ein einfaches Opfer. In einer kleinen Seitenstraße in der Nähe des Ritan Parks liegt eine Einkaufspassage, in die sich wohl nur wenige Touristen verirren. Hier liegt im Untergeschoss das Yi Beiping Beijing Story Restaurant, in dem ich mit Ri Jong verabredet bin. Er wird mir bei einem Essen mein Visum gegen eine Gebühr von 50 EUR aushändigen und außerdem muss ich die Tourgebühr Cash auf die Hand zahlen. Kaum habe ich am Tisch Platz genommen, als er auch schon das Geld verlangt. Worte sind an dieser Stelle überflüssig. Wer nach Nordkorea reist, macht automatisch Geschäfte mit der Regierung. Das kann man sich nicht schönreden. Mein Pass wäre zunehmend ein Spiegelbild der „Achse des Bösen“, gäbe es für diesen Trip einen Stempel, anstatt eine Visum-Einlegkarte, die man bei Ausreise wieder abgibt.

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Einreise nach Nordkorea

16.14 Uhr zeigt der Uhrzeiger, als meine Maschine von Air Koryo nordkoreanischen Boden berührt. Eine leichte Schneedecke überzieht die Landschaft, in der Menschen mit Pelzmützen laufen. Auf dem Flughafen herrscht gähnende Leere. Viele Ziele sind es auch nicht, die die schlechteste Airline der Welt, wie sie oft genannt wird, anfliegt. Peking, Wladiwostok, dann hört es auch schon auf.

Meinen Namen wolle er wissen. Es fällt mir schwer, die Frage auf Englisch zu verstehen. Als ich deutlich Madlen sage, huscht ein Lächeln über das Gesicht des Immigration Officers. Ich bin eine der ersten Touristen unseres Fliegers, die als nächstes durch den Zoll geht. Ungefragt strecke ich der Mitarbeiterin Handy, Kamera und mein ausgefülltes Zollformular entgegen, auf dem ich den gesamten Kofferinhalt von der Unterwäsche bis Kosmetik notiert habe. Meine Uhr? Hat sie Bluetooth? Nervös zeigt die Dame immer wieder auf mein Handgelenk. Sportuhren machen sich verdächtig, soll ich noch häufiger in den nächsten 8 Tagen feststellen. Bedingt durch den Andrang hinter mir – die Silvestertouren der anderen Anbieter erfreuen sich wohl großer Beliebtheit – lässt die Dame von mir ab und händigt mir freundlich mein Handy und meine Kamera aus. Ich bin erstaunt, der erwartete Blick in meinen Koffer bleibt aus. Mehrfach hatte ich „Die Zeit“ durchgeblättert, paranoid, doch eine kurze Notiz über den nordkoreanischen Führer Kim Il Un übersehen zu haben, denn Berichte über das Land ebenso wie Reiseführer dürfen nicht „eingeführt“ werden.

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Zwei Guides erwarten mich in der Vorhalle des sauberen und durchaus repräsentablen Flughafengebäudes. Ohne sie findet keine Reise nach Nordkorea statt. Lim verfällt in freundlichen Smalltalk, Song-Guk wird mich hingegen sofort nach meinen Reisen und meinem privaten Umfeld fragen. Ich werde das Gefühl nicht los, dass er die Antworten schon kennt. Und in diesem Moment geht der Film an. Ich bin in Nordkorea, und mein Ur-Vertrauen weicht einer ungesunden Skepsis. Journalisten sollten sich nicht zu diesen Touren anmelden, hieß es vehement. Die Erfahrung sagt, dort wo Journalisten nicht erwünscht sind, steht die Tür für Blogger auch nicht sonderlich weit offen. Es bedarf nur eines Checks im Internet. Bilder poppen im Kopf auf, die durch das, was wir über das abgeschotteste Land wissen, geprägt sind. Nur zwei Menschen erzählte ich von meinen Nordkorea-Plänen im Vorfeld der Reise und beide Male bekam ich als erstes Feedback den Namen „Otto Warmbier“ entgegengeschmettert. Natürlich hätte man mir aus politisch korrekter Sicht noch ganz andere Vorwürfe bezüglich dieser Reise machen können, sie alle bin ich jahrelang durchgegangen, um mich am Ende doch für einen Blick in dieses Land zu entscheiden. Drei Wochen vor Reisebeginn buchte ich erst die Tour. Von da an las ich nichts mehr über Nordkorea, in der Hoffnung, unvoreingenommener an  das Land rangehen zu können. Doch das ist nur eine Illusion. Anspannung ist mein Begleiter, zumindest am Beginn der Reise.

Zwei weitere deutsche Touristen begleiten mich in den ersten Tagen, am Ende bin ich mit Lim und Song Guk allein. In den folgenden 45 min im Auto stadteinwärts werde ich mich am Verhalten dieser beiden orientieren, nicht zu viele Fragen stellen, fotografieren, nur wenn sie dies auch tun. In einer Diktatur überlebt man durch Anpassung. Antrainiertes Verhalten aus meiner Kindheit wird abgerufen. Nur nicht auffallen! Die Straßen sind leer. Die Bevölkerung bewegt sich vornehmlich zu Fuß oder mit Rad. Die Sonne geht langsam unter und verschluckt die grau gekleideten Menschen. Pjöngjang ist da, wo die Lichter sind – und mehr Autoverkehr. Vor uns tut sich eine Skyline auf, Werbetafeln zeigen sozialistische Arbeiter- und Kampfmotive, anstatt Waren wird hier Ideologie beworben. Wer im Sozialismus aufgewachsen ist, dem ist das vertraut.

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Unser Hotel, unser Gefängnis

Anstatt das geplante Koryo Hotel im Stadtzentrum fahren wir überraschenderweise das Yanggakdo International Hotel an (Otto Warmbier verweilte auf seiner Silvesterreise damals ebenso hier, sollte ich später lesen). Mit seinen 43 Stockwerken ist es das zweithöchste Gebäude Nordkoreas. Es liegt auf einer Insel  – und genauso fühle ich mich die nächsten 8 Tage. Wie auf einer Insel, die ich nicht ohne Begleitung verlassen darf. Hotel und Auto werden zum Gefängnis. Das alles wusste ich natürlich auch vor der Reise. Eine penetrante Indoktrinierung, auf die ich gefasst war, erfolgt aber auch nicht. Dennoch, das Land mit seiner Bevölkerung ist mir fern und besteht aus einer nicht greifbaren Skyline. Zwischen uns das gefrorene Wasser des Taedong Flusses. Auf dieses Eis kann man sich nicht begeben – zu glatt. Dreimal erlebe ich außerhalb der Hotelwände Situationen, in denen ich Kindern eine Kleinigkeit geben möchte, jedes Mal ziehen die Mütter die Kinder ängstlich und doch auch mit einer Bestimmtheit weg. Denn Kontakt zu mir Ausländerin ist nicht erlaubt und unter Strafe gestellt, sollte dies beobachtet werden, liest man.

Mit Betreten des Hotels gebe ich meinen Reisepass aus meiner Hand, aber er würde mir hier ohnehin auch nichts mehr nützen. Mit einer Reise nach Nordkorea liefert man sich auch dessen System aus. Wahrscheinlich werden die richtigen Stellen alles über mich wissen, ich am Ende der Reise jedoch genauso wenig wie zuvor über das Land.

Mein Hotelzimmer liegt im 38. Stock. Ich trete in das verrauchte Zimmer mit der Nummer 38-15. Ausstattung à la 70er Jahre. Neben dem Bett stehen zwei Sessel und ein Tisch mit Aschenbecher. Der Nachttischschrank ist gleichzeitig ein Radio und steuert auch das Licht – und was man damit noch so alles machen kann, will ich gar nicht erst wissen. Ein Relikt aus anderen Zeiten, das Ganze erinnert mich an schlechte Agentenfilme. Und tatsächlich ertappe ich mich dabei, wie ich durch das Zimmer laufe und alle Ecken abchecke. Man könnte mich paranoid finden. Dieses Hotel ist definitiv verwanzt. Allerdings, was will man hier schon abhören, Selbstgespräche führe ich keine. Laut Reiseführer soll sich in der 5. Etage die Abhörtechnik befinden, ich lese ihn jedoch erst nach meiner Reise.

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Auf den Straßen von Pjöngang

Es ist noch nicht einmal 7 Uhr, als sich die Menschen auf den unbeleuchteten Straßen schnellen Schrittes zur Arbeit bewegen. Die Kapuzen der schwarzen und grauen Parkas sind oft über die Köpfe gezogen, um der Kälte zu trotzen. Für den deutschen Autofahrer ein Albtraum, hier jedoch komplette Normalität. In Deutschland hätte man den Fußgängern und Radfahrern längst leuchtende Warnwesten übergezogen und einen Helm gleich mit übergestülpt. Manche Radfahrer halten in der einen Hand eine flackernde Taschenlampe – Radbeleuchtung auf nordkoreanisch. Auch gibt es keinen Respekt vor Zebrastreifen. „Autos first“ heißt es da. Auch wenn auf dem Land auf den Straßen und Autobahnen gähnende Leere herrscht oder diese von Fußgängern und Radfahrern erobert werden, so spielt Verkehr in Pjöngjang doch eine größere Rolle, manchmal gibt es sogar kleine Staus. Am Sonntag ist die Stadt jedoch autofrei – meint Lim und ergänzt stolz, weil das aus Umweltsicht gut ist und naja, weil wir auch nicht so viel Sprit haben, muss schließlich alles teuer importiert werden. Sie selbst haben keine Autos, zu teuer die Anschaffung und der Unterhalt. Ob man so einfach ein Auto kaufen kann oder das à la DDR-Manier abläuft, erfahre ich nicht. Ich wende meinen Blick wieder auf die Straße hinüber zu Tram und Bus. Gesichter quetschen sich an die beschlagenen Scheiben. Der öffentliche Nahverkehr ist zum Bersten voll. Manchmal erhascht man einen starren Blick der Menschen. Regungslos bleiben die Gesichtszüge, nur selten zuckt ein Lächeln über die Wangen. Wir passieren immer größere Plätze an Kreuzungen, auf denen sich Brigaden mit Trommelwirbel und Tanz auf die Arbeit einstimmen.

Nordkorea, Pjöngjang, Sonnenpalast

Mein Besuch im Kumsusan Sonnenpalast, dem Mausoleum von Kim Il Sung und Kim Jong Il, und die Verbeugung

Wir starten unseren Aufenthalt in Nordkorea mit einer Verbeugung vor Kim Il Sung und Kim Jong Il im Kumsusan Sonnenpalast. DSCHong – berichtigt Lim immer wieder, sollte aus Gewohnheit doch ein Jong über die Lippen kommen. Dasselbe belehrende Verhalten tritt zutage, wenn es um die Ideologie Juche (sprich Dschutschegeht, die den klassischen Marxismus-Leninismus als Weltanschauung in der Verfassung der „Demokratischen Volksrepublik Korea“ 1992 ersetzte.  Wer sich beim Besuch nicht an Regeln halten kann oder will, kann im Auto warten. Die sechsmalige Verbeugung (einmal vor den beiden ehemaligen Staatshäuptern und dann noch einmal an den beiden Seiten) ist Pflicht. Und um die Bedeutung dieser Geste noch mehr zu unterstreichen, sollte man dies auch in angemessener Garderobe tun. Hemd, Sakko, Rock werden empfohlen, auf keinen Fall Jeans, Turnschuhe oder Schal. Wir alle müssen uns einem prüfenden Blick von Lim und Song Guk unterwerfen. Und auch zur Haltung gibt es noch einen Kurzvortrag – Arme an den Seiten hängen lassen, auf keinen Fall verschränken – ob vor oder hinter dem Körper. Hände haben auch in den Hosentaschen nichts zu suchen.

Wir erreichen den großen Parkplatz, der für Staatsgäste und ausländische Besucher vorbehalten ist. Dort befindet sich eine Wartehalle, in der sich um die 100 Touristen versammeln. Da ausländische Touristen aktuell nur zweimal die Woche Zutritt zum Mausoleum erhalten, kann man an der versammelten Gruppe gut erkennen, wieviele hier aktuell reisen.
An manchen Tagen reicht diese Halle nicht aus, meint Song Guk. So viele Touristen besuchen inzwischen vor allem an Feiertagen mit den großen Paraden das Land. Wir können in Bildbändern und Büchern schmökern, bis wir zum Hauptgebäude geführt werden.

Nordkorea, Pjöngjang, SonnenpalastNordkorea, Pjöngjang, Sonnenpalast

Neben uns erreicht eine Straßenbahn den Vorplatz, Einheimische reisen mit der Tram an, erklärt man uns. Festliche Kleidung, die bei den Frauen aus farbenfrohen Kleidern und bei Männern aus Anzügen besteht, tragen sie – der Besuch hier sei ein besonderer Moment. Selbstverständlich bleiben unsere Gruppen strikt getrennt, aber so, dass uns die Nordkoreaner sehen können. Wir werden zum Teil der Propaganda. Internationale Gäste, die sich vor ihren verstorbenen Staatspräsidenten verneigen.

An der Garderobe werden wir aufgefordert, alles abzugeben. Handys, Kameras, Bluetooth-Uhren sind strikt verboten. Ich habe vergessen, meinen Geldbeutel im Auto zu lassen. Nun rückt meine ohnehin nutzlose Visakarte ins Interesse der Sicherheitskontrolleurin. Sie schaut die Geldkarte gründlich an, als hätte sie nie zuvor so etwas gesehen. Danach widmet sie sich intensiv meiner Kette. Als sie von mir ablässt, betrete ich einen langen Gang, den man auf einem Rollband entlanggleitet. Laut reden oder lachen sollte man nicht, denn nun wird es ernst. Versteinerte Gesichter – von den Wänden und auf dem gegenüberliegenden Rollband. Feierliche Musik begleitet uns. An den Wänden hängen Bilder der Kims. Kühl ist es, gern hätte ich meine Jacke, meine Hände presse ich immer wieder in den Wollstoff meines Kleids. Wir durchqueren riesige Hallen und Räume, bis wir den Raum mit dem präparierten Leichnam von Kim Il Sung erreichen. In kleinen Gruppen treten wir aufgereiht an den Sarg, verneigen uns zu seinen Füßen, dann zu seinen Armen. Sein Kopf ist auf einem roten Kissen gebettet. Anschließend werden wir in einen Raum geführt, in dem die Orden und Auszeichnungen von Kim Il Sung ausgestellt sind. In einem weiteren Raum werden sein Auto und Eisenbahnwaggon, mit dem er weltweit reiste, gezeigt. Das Ganze wiederholt sich dann für Kim Jong Il. Ca. 90 Minuten sind wir Teil einer Inszenierung, die der Bevölkerung unsere Hochachtung vor ihren Führern vermitteln soll – sagt man. Meine Glieder sind komplett gefroren, mein Hals ist rau als ich das Mausoleum verlasse. Schnell reichen sie uns unsere Kameras – wir sollen von außen noch Fotos machen – das sei erlaubt. Im Auto tausche ich hurtig mein Kleid gegen zwei Thermounterhosen und -zwei Longsleeves, einer Hose und einem dicken Winterpullover ein. Ein Besuch Nordkoreas im Winter ist dem Eindruck, den man erhält, nicht förderlich. Wie wäre die Atmosphäre, wenn alles blüht und duftet? Verschwinden die versteinerten Mienen der Menschen dann?

Nordkorea, Pjöngjang, Kwangbop Tempel

Eine buddhistische Zeremonie im Kwangbop Tempel

Die Planer des Programms sind Dramaturgen, als hätten sie ein Gespür die Befindlichkeiten der ausländischen Touristen. Nicht zu viel erdrückende Ideologie – jetzt muss erst einmal ein Tempel her. Wir fahren ein Stück durch die leicht eingeschneite, frostige Landschaft, in der an einem Hang des Taesongsan-Bergs der buddhistische Tempel Kwangbob liegt. Auf dem Weg sehen wir arbeitende Bevölkerung, die auf den gefrorenen Boden der Felder einhackt. Fotografieren dürfen wir sie ebenso wenig wie das Militär. Das sind die einzigen zwei No Gos der Fotografie. Fortschrittliche Feldarbeit sieht aus unseren Augen tatsächlich anders aus.

Hinter den Tempelmauern lassen sich die Bilder schnell vergessen. Der Tempel, vor dem wir stehen, wurde von dem König Koguryos im Jahr 392 gebaut und bestand mehr als 1500 Jahre. Er wurde im dreijährigen Koreakrieg bei einem US-Luftangriff zerstört und 1990 in seiner früheren Gestalt wiedererrichtet.

Im Türrahmen des großen Gebäudes mit dem zweistöckigen Giebeldach und goldener Ornamentik lehnt ein Mönch. Er beobachtet, wie wir fotografieren. Als eine polnische Reisegruppe mit Kamera den Hof betritt, startet er mit einer Zeremonie. Der Rhythmus der Melodie ergreift jeden der Anwesenden. Schweigen breitet sich aus mit jedem Gong. Wir tauchen in eine Welt ein, die sich auch in China oder Südkorea befinden könnte. In diesem Moment ist Nordkorea ganz weit weg und die Anspannung löst sich. Schnell werde ich merken, dass mit der Gewohnheit auch ein Stückweit Entspannung entsteht.

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Dieser Beitrag ist der Auftaktartikel zu meiner privaten achttägigen Reise nach Nordkorea zum Jahreswechsel 2019/20. Ich versuche das zu beschreiben, was ich sah und fühlte. Eine politische Bewertung nehme ich nicht explizit vor. 

4 Kommentare

  1. Toll! Endlich! Wie immer grandios geschrieben. Deine Eindrücke katapultieren mich glatt in die Zeit zurück, als es noch hipp war, Brieffreundschaften mit russischen Schülern in deren Landessprache zu haben. Deine Reise muss sicher sehr spannend und verwirrend gewesen sein… Freue mich schon auf weitere Artikel. Viele Grüße

    • Ganz lieben Dank für das schöne Feedback, Sven! Es freut mich, dass ich meine gemischten Eindrücke auf diese Weise teilen kann. Fortsetzung folgt in Kürze! Also bleib dran! LG, Mad
      PS: Und jetzt habe ich glatt wieder ein Bild vor Augen, das hellblaue Büchchen „Briefe an Freunde“ 😉

  2. Oh Gott, wie geil. Das Buch hatte ich glatt schon verdrängt! (Allerdings scheine ich da etwas älter als Du. Bei mir war es noch die blau-gelbe Vorgängerversion… 😉

    • Die blau-gelbe Version kenne ich auch noch (dank großer Schwester). Aber ich habe tatsächlich eher mit der hier gearbeitet: https://www.ddr-museum.de/en/objects/1016863. Bei 6 Brieffreund*innen in der UDSSR gleichzeitig kannte ich irgendwann alle Standardsätze aus dem Buch auswendig. Leider kam damit auch keine Tiefe in den Austausch rein…

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