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Gastfreundschaft mitten in der Natur – Eine Nacht auf der Emahlathini Guest Farm

Emahlathini Guest Farm

Regen tropft nieder während das abendliche Konzert der Zikaden in die Dunkelheit hineinschallt. Wir stehen nach einer fünfstündigen Autofahrt von Johannesburg im weitläufigen Garten der Emahlathini Guest Farm. Um uns herum zeichnen sich im Licht der Dämmerung Gebirgszüge ab. Nach einer Fahrt durch das platte Land von Mpumalanga, das sich erst hinter Ermelo abwechslungsreich gestaltet, ist selbst das, was sich im gedimmten Licht vor dem Auge abzeichnet, schon paradiesisch. Die letzten 18 km von Piet Retief zur zur Guest Farm waren zudem anstrengend. Tiefe Schlaglöcher ließen die einstige Teerstraße in Grenzrichtung zu einer huckeligen Piste werden, der man nur im Schneckentempo und Schlängellauf Herr werden konnte.

Eukalyptuswälder schlossen den Weg ein und schickten ihren Duft durch die Öffnung der Scheibe. Eng bewachsen und zugleich in Reih und Glied boten die Wälder genügend Sicht, aber strahlten zugleich Monotonie aus. Hin und wieder tauchten Menschen am Straßenrand auf. Einfache Behausungen aus Wellblech, Lehm und Stroh bildeten kleine Siedlungen im Gebüsch  und durchbrachen den Anblick der immergleichen Wälder.

Grenze Südafrika und SwasilandGrenze Südafrika und Swasiland

Willkommen auf der kleinen Farm

Nun begrüßt uns die Hausherrin Elise freudig. Mit einem eingegipsten Bein steht sie in der Küche. Ein kleiner, einäugiger Hund springt an mir hoch. Sie merkt gleich an, dass sie ein komisches Bild abgeben müssen. Ihr Garten ist Heimat und Zufluchtsort für Affen und andere Tiere wie Pfauen, Emus, Hühner, Truthähne, Gänse geworden, die alle eine Geschichte haben.

Emahlathini Guest FarmEmahlathini Guest Farm

Am nächsten Morgen ist die Sonne noch nicht kräftig genug, sich ihren Weg durch die tiefhängende Wolkendecke zu bahnen. Hinter dem Haus liegt ein kleiner See, an dem wir frühstücken. Eine Treppe führt uns hinunter auf die Terrasse auf einem Steg. Unter uns ziehen Enten ihre Bahnen durchs Wasser. Das morgendliche Plätschern lässt uns in den Tag starten. Um 10 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Swasiland. Nicht einmal 1 km entfernt ist der noch recht verwaist aussehende Grenzposten. Es herrscht gähnende Leere, die Raum für einen Plausch bietet – auf südafrikanischer Seite genauso wie auf der Swasilands.

Emahlathini Guest Farm Emahlathini Guest Farm

Unsere Unterkunft

Wir übernachteten in einer Self-Catering-Hütte mit ausgestatteter Küche. Alle Zimmer und Hütten verfügen über eine eigene, vollausgestattete Küche mit Kühlschrank, Ofen, Mikrowelle.  Hinzu kommt ein eigener Barbecue-Bereich vor dem Haus. Grillholz steht zur Verfügung.

Küche, Wohn- und Schlafzimmer bilden eine Einheit, an der sich das kleine Badezimmer mit Dusche, Waschbecken und Toilette anschließt.

Emahlathini Guest Farm Emahlathini Guest Farm Emahlathini Guest Farm

Der Gast fühlt sich auf der Emahlathini Guest Farm gleich zuhause und sehr willkommen. Man erlebt in der großzügigen Gartenanlage hautnah den Alltag auf einer Farm mit.

Auch wenn wir nur eine Nacht hier verbrachten, konnten wir einen schönen Einblick in das abgeschiedene Leben an der Grenze zu Swasiland erleben. Besonders genoss ich den relaxten Start beim Frühstück auf dem Plateau im See. Nur der Kaffee fehlte.

Emahlathini Guest FarmEmahlathini Guest Farm

Was man sonst noch wissen sollte?

  • Die Emahlathini Guestfarm befindet sich 18 km von Piet Retief entfernt (auf unbefestigter Straße)
  • Ca. 1 km vom Grenzübergang nach Swasiland entfernt
  • Anschrift: 19 Houdkop K, Piet Retief 2380, Südafrika
  • Selbstversorgungsbungalowas; jedoch werden Dinner und Frühstück optional angeboten

Ich wurde von Fairaway und der Emahlathini Guest Farm eingeladen. Alle Ansichten sind meine eigenen.

 

 

1 Kommentare

  1. Ein interessanter Beitrag. Danke für die tollen Tipps! Werde sie auf jeden Fall gebrauchen nach meinem Winterurlaub Obereggen. Freue mich schon auf die Emahlathini Guest Farm. LG

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