Alle Artikel mit dem Schlagwort: Reisen

mongolei_gobi_header

puriy zu Gast bei…

Wir Puriysten machen uns häufig auf die Reise und berichten auf puriy von den Erlebnissen, Begegnungen und Geschichten von unterwegs. Hin und wieder gehen wir aber auch fremd und teilen unseren Reisespaß auf anderen wunderbaren Reiseblogs oder Webseiten. Damit ich und Ihr nicht den Überblick verliert, sammle ich heute mal, wo Ihr puriy noch so finden könnt: Autorin bei Web.de gmx.net 1&1 Travellers Insight Neckermann Condor Blog Beach-Inspector Interviews Interview bei TRAVELBOOK BlogStars Interview bei Liligo Interview auf ichreise.at Interview auf Looping Visiting Locals bei individualicious Interview bei Breitengrad53 Interview bei Thoringi Interview bei Weltreisejunkies Interview bei Andrea Schelbert unter Freaky Friday Berichte La Graciosa – die unterschätzte achte Kanareninsel auf Travelbook Beautiful Galapagos auf Gulliver Expedition Blog Gastbeitrag „Der Geschmack des Amazonas“ auf Reisedepeschen Im Sommer geht’s an die Ostsee Reisenostalgie – über eine meiner ersten Reiseerinnerungen auf Heimatherz Gastbeitrag „Pisco S(o)ur – eine Reise ins Ungewisse im Reise“ bei Littlemissitchyfeet  Mein liebster Platz am oder auf dem Meer bei Meerblog Gastbeitrag “Die Welt in meinem Kiez“ bei Travel on Toast  Gastbeitrag Langzeiturlaub: 7 Tipps um länger zu …

Antarktis

Reisende am Rand der Welt. Oder die Ränder meiner Reisen

Höher, tiefer, weiter. Die Welt hat viele Ecken und Enden, oder nicht? Ich habe meine Reisewelt erstmalig 2013 für die „kreative Elena“ vermessen. Am Ende des reiseintensiven Jahres 2016 fällt mir auf, dass sich in diesem Jahr alle Ränder weiter ausgedehnt haben und ich neue Punkte im Norden, im Süden, im Osten und im Westen gesetzt habe. 2016 – Ausweitung meiner Reiseränder Mit einer dreiwöchigen Reise auf die Philippinen begann ich das Reisejahr 2016 am Neujahrstag. Obwohl auf Hin- und Rückflug der Wurm drin war, ich tagelang auf mein Gepäck bei schweißtreibenden Temperaturen wartete und sich mein Heimflug von 20 auf 54 Stunden erhöhte, genoß ich die erholsame Zeit auf dem traumhaften Inselarchipel. Im Februar bin ich mit meiner Schwester spontan für drei Wochen auf die Pfeffer- und Vanilleinsel Madagaskar gereist. Diese Idee haben aktuell nur wenige Touristen und noch weniger in der Regenzeit. Madagaskar war anders als jedes afrikanische Land, das ich bisher kennengelernt hatte. Zurückhaltend und mit voller Wucht vereinnahmend zugleich. Und natürlich durften Lemure nicht fehlen. Anfang April folgte auf den Weg nach Nordamerika, wo ich fünf Tage in Seattle und drei …

Happiness

Wenn Reisen eine Flucht ist

Reisen ist eine Droge, von der man schwer loskommt. Sie radiert einfach für einen Moment all die Dinge aus dem Gedächtnis aus, die uns bedrücken. Sie lässt uns vergessen. Sie kann aber auch heilen. Als ich meine Leidenschaft für andere Länder entdeckte, wusste ich nichts von dieser Wirkung. Ich war einmal im Jahr high, ohne es bewusst zu steuern. Ich tankte Kraft für den Alltag und öffnete den Blick, mit dem ich nach meiner Rückkehr sah, auf welch hohem Niveau sich unser Jammern abspielt. Doch seit dem vorletzten Jahr folge ich immer mehr dem Reflex, wenn es mir nicht gut geht, setze ich mich in den Flieger – weil ich es kann. Mit dem Ergebnis, dass die Droge nicht mehr wirkt. So wie jedes Medikament seine Wirkung verliert, wenn es im Dauereinsatz ist. Denn auf die Dosis kommt es an. Hinzu kommt, dass sie ein Stimmungsverstärker ist. Was bringt es mir, auszureisen, wenn mich am Ende doch alles einholt. Ich kann nicht vor mir selbst ausreisen und dem Ballast, den man mit sich trägt. Das …

Galapagos

Galapagos Reisetipps – Eindrücke von der Inselwelt Galapagos

Albatros, Delfin, Tölpel, Kormoran, Fregattvogel – auf der M/V Santa Cruz dreht sich alles um Tiere. Und um einen gut getakteten Plan. Denn wo 90 Menschen auf engstem Raum fünf Tage verbringen, spielt Organisation eine große Rolle. Um einen Eindruck von der Inselwelt Galápagos zu bekommen, wählen die meisten Touristen eine Kreuzfahrt. Das klingt ein wenig altbacken und nach wenig Freiraum. Den hat man hier ohnehin nicht. Wege sind klar abgesteckt, denn schließlich bewegen wir uns auf einem streng geschützten Gebiet. Für die Landgänge ist es gut zu wissen, dass es maximal zwei Pfade pro unbewohnter Insel gibt, auf  denen die Touristen laufen dürfen. Es ist generell natürlich auch verboten, Gegenstände von der Insel mitzunehmen oder aber Tiere anzufassen. Um die Einzigartigkeit der Fauna und Flora noch lange zu erhalten, ist die Anzahl der Touristen und Schiffe begrenzt. Und auch ein Schiff der Größe unserer M/V Santa Cruz muss eben koordinieren. Somit gehen nicht plötzlich beispielsweise Passagiere von zwei Schiffen zeitgleich auf Landgang und bringen die sensible und teilweise endemische Tierwelt außer Fugen. Wir werden in unseren fünf Tagen selbst zu …

Trinidad, Kuba

Süßes Trinidad – eine Zeitreise in die Vergangenheit Kubas

Das Hufklappern der Pferdekutschen auf dem Kopfsteinpflaster gibt in den engen Gassen von Trinidad den Takt an. Hinter den farbenfrohen Häuserfassaden liegen üppig begrünte Patios, durch die Musik schallt. Überall auf den Straßen wird kräftig gemalert – das muss wohl an dem nahenden 500jährigen Stadtjubiläum liegen, das Trinidad zu neuem Glanz verhelfen soll. Doch benötigen die bröckelnden Fassaden gar nicht mal den neuen Anstrich – Trinidad lebt von dem Charme seiner Vergangenheit, der aus der Zeit des Zuckerbooms herrührt. Trinidad –Zwischen Palästen und schmetternden Rhythmen Prächtige Paläste und Villen, die im 18. und 19. Jahrhundert von Zuckerbaronen errichtet wurden und heute meist als Museum dienen, säumen den Plaza Mayor. Wir setzen uns auf eine schattige Bank zwischen Palmen und bronzene Windhunde nieder und beobachten die Passanten – eine Mischung aus Trinitarios und Reisegruppen schlendert über den Platz. An der Nordseite sticht die Iglesia Parroquial de la Santísima Trinidad ins Auge. Die einzige fünfschiffige Kirche Kubas muss ohne Turm auskommen, weil sich der Pfarrer einst mit dem Geld nach Spanien aus dem Staub gemacht hat. Wir …

Nordkorea

Zehn Tage in Nordkorea

Du warst kürzlich für zehn Tage in Nordkorea. Wie kam es denn dazu? Michael: Dieser weiße Fleck auf der Landkarte hat mich schon seit langem fasziniert. Das wohl abgeschotteste Land der Welt, das man gemeinhin nur mit negativen Nachrichten verbindet, übte da seinen ganz eigenen Reiz aus. Ich habe schon eine Weile lang online Reiseberichte und Fotoalben verfolgt und wurde immer neugieriger. Allzu kompliziert dort hinzukommen schien es ja dann doch nicht zu sein. Letztendlich beschloss ich dann, mir dieses Jahr im August mal selbst ein Bild davon zu machen. Wie kommt man denn da überhaupt rein? Und wie schwierig ist es erstmal ein Visum zu bekommen? Michael: Das geht überraschend einfach. Man bucht über eine spezialisierte Reiseagentur eine geführte Rundreise, und sobald der Antrag darauf von KITC (der dortigen Tourismusbehörde) genehmigt ist, kann man mit der Bestätigung ganz einfach bei der Botschaft in Berlin antanzen und sein Visum abholen. Das hat bei mir gerade mal 20 Minuten gedauert. Ich bin da mit Pyongyang Travel aus Berlin sehr gut gefahren. Eine geführte Rundreise? Als Individualreisender hat …

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Am höchsten Punkt des Pamir Highways – von Pässen, Yaks und dem Karakulsee

Wir haben noch nicht den 4344 m hoch gelegenen Khargush Pass erreicht, als sich vor uns in der staubig-steinigen Landschaft eine Autoschlange auftut. Als wir uns nähern, bemerken wir zwei Laster, die die Straße verstopfen. Emsig bewegen sich Männer um den LKW. „Wieder diese chinesischen Trucks!“ stöhnt unser Fahrer Zafar. Es ist nicht das erste Mal, dass er seinen Unmut über die viel zu mächtigen Laster für die schlechten Straßen äußert. Doch dieses Mal verstehen wir selbst, was solch ein Gefährt anrichten kann. Nachdem der erste Truck in der Schlange weiter rollt, heben die Männer Steine aus der Umgebung auf die Straße, um dem tiefen Sand ein bisschen Stabilität zu verleihen. Doch so richtig mag das Vorhaben bei diesem Truck nicht gelingen. Beim vierten Anlauf verliert Zafar die Geduld und weiss, seine vier Räder im unwegsamen Gelände zu nutzen. Und so holpern wir offroad an der Schlange vorbei. Kein Auto wird uns auf den nächsten Kilometern einholen, wenn wir wieder Fotostopps einlegen, um die wahnsinnig schöne Landschaft in Bilder einzufangen. Unsere Fahrt über den Khargush Pass Auf …

Fischerboote in Cape Coast

Ghana und die Herzlichkeit der Menschen

Interview mit Wibke Herbert von Sonnenstrahlenmomente Welches afrikanische Land hat Dich besonders begeistert und weshalb? Besonders begeistert hat mich ganz klar Ghana. Warum das so ist, kann ich gar nicht genau sagen. Es waren wohl einfach die Herzlichkeit der Menschen, die ehrlich gemeinte Hilfsbereitschaft, die einem in Ghana immer entgegengebracht wird und die Gemeinschaft, die dort noch herrscht, die das westafrikanische Land für mich so besonders machen. Zudem mag ich die verschiedenen Landschaften Ghanas sehr – die Shai Hills, die Wälder rund um die Wli Wasserfälle, den Regenwald, aber auch die Savanne im Norden und natürlich die palmengesäumten Strände, die sich an der Küste entlang ziehen. Die Mischung aus alldem macht Ghana für mich so besonders. Siehst Du Unterschiede zum Reisen in Afrika verglichen zu Reisen auf anderen Kontinenten? Sicher gibt es einige Unterschiede, wenn es um das Reisen in Afrika im Vergleich zu anderen Kontinenten geht. Diese sind aber immer relativ. Zwar ticken auf dem afrikanischen Kontinent die Uhren gefühlt langsamer, das ist aber nicht nur in Afrika der Fall. Zudem könnte man es ebenfalls als …

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

3 Nächte – 3 Betten – 3 Marriott Hotels – So schläft es sich in Bogotá

Bogotá bietet eine Vielzahl an Hotels für jeden Geschmack. Während unseres letzten Aufenthalts hatten wir die Möglichkeit, in den drei Häusern der Marriott Hotelgruppe zu schlafen. Ein viertes – direkt am Flughafen – ist gerade im Bau. Zwei Häuser waren für uns nicht neu, da wir für kurze Zwischenstopps zwischen zwei Flügen das Marriott nahe dem Flughafen und bei längeren Aufenthalten das JW Marriott im Norden der Stadt bisher häufiger wählten. Diesmal kam mit dem The Artisan D.C. das neuste und vor wenigen Monaten frisch eröffnete Haus hinzu und so testeten wir uns in drei Nächten durch die drei Marriotts der Stadt. 1. Nacht: JW Marriott Bogotá Dieses Hotel ist auf den vergangenen Reisen in Bogotá unsere 1. Wahl gewesen. Für uns war das Hotel ein perfekter Ausgangspunkt, besonders um den Norden der Stadt zu erkunden – sei es zu Fuß, per Taxi oder mit dem Rad. Das Luxushotel gehört zu den Top Adressen der Stadt und beherbergt vier Restaurants – französische, italienische, japanische Küche und ein Steakhouse. Besondere Highlights sind die großzügige Executive Lounge mit …

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

35 Stunden Istanbul – warum sich ein Stopover am Bosporus lohnt

Da unten ist der Bosporus. Wasser rahmt die Stadt ein, deren Skyline wunderbar von den Minaretten und Kuppeln der großen Sultanmoscheen gezeichnet ist. Istanbul! Als ich im vergangenen Jahr auf dem Weg nach Aserbaidschan in Istanbul umsteigen musste, bereute ich beim Landeanflug und Start schon ein wenig, nicht einmal kurz in die belebten Straßen der 14 Millionen Metropole einzutauchen. Als ich nun auf meiner Reise nach Zentralasien wieder in Istanbul umsteigen musste, war mir klar, hier sollte ich dieses Mal einen Stopover einlegen. 35 Stunden um genau zu sein. Hagia Sophia, Blaue Moschee, Taksim Meydani, Istiklal  Caddesi, Großer Basar, Ägyptischer Basar, Topkapi Palast, Galataturm – und noch genug Zeit zum Abhängen in den Cafés und Kneipen von Cihangir und für eine Bosporus-Bootstour. All das ist möglich in nicht einmal zwei Tagen. 1. Stopp: Taksimplatz Nachdem wir unser Apartment in der Straße Kutlu Sokak nahe dem Taksimplatz bezogen haben, machen wir uns mit knurrigem Magen kurz vor 11 Uhr auf den Weg. Erste Mission: ein Frühstückscafé suchen. Wir laufen etwas müde die Treppen von unserer Unterkunft hoch zum Platz, den fast jeder zumindest durch die Berichterstattung …