Crossing Chile {DIARY}
Um 3.30 Uhr holte uns der Wecker aus einer bereits schlaflosen Nacht. Eine ausgebuchte Nancy bedeutete auch viel Lärm. Schlaftrunken begaben wir uns auf den langen Weg in das Stadtzentrum, wo unser Bus abfahren würde. Unsere Taschenlampen konnten wir schnell wieder wegpacken. Die Stadt wurde von einem seltsamen blauen Licht erleuchtet und die Häuser und Boote spiegelten sich wunderschön im Wasser des Beagle Kanals. Unser Bus war der klapprigste. Warum haben wir immer so ein Glück? 12 Stunden – das wird noch eine kurze Tour. Schnell kämpfte ich an zwei Fronten – mit der Übelkeit und gegen die Kälte, die mir den Blick auf die schöne Landschaft, die schneebedeckten Gipfel, verwährten. Der Abschied fand schon in Ushuaia statt. In Tolhuin halten wir an einer Bäckerei, nette Idee, aber ich kämpfe weiter nur gegen meine Bauchkrämpfe an. Das Land wird ab hier nur noch platt und büschelig. Die typisch patagonische Flora findet hier ihren Anfang. In Rio Grande wartet ein besserer Bus auf uns. Noch sind wir in der Zeit, die wir schnell an zwei Grenzüberschreitungen …










