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Immer nah am Wasser. Mein Sommer 2013

Der Sommer steht im Zeichen des Wassers. Mein Leben spielt sich größtenteils im, am und um Seen, Flüssen und Meeren ab. Dabei reise ich in der Regel nicht weit, sondern versuche die kleinen Oasen vor der Haustür zu nutzen. Denn Deutschland ist auch schön und aus diesem Grund zieht es mich schon seit vielen Jahren im Sommer regelmäßig nach Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Auch in diesem Jahr! Der Sommer begann mit einem mächtigen Knall, in einer ganz intensiven und vor allem brütend heißen Woche. Wir segelten mit Freunden, die nur einen Monat später zu ihrer Weltumsegelung aufbrachen, ein letztes Mal auf dem Wannsee und beobachteten vom Boot aus, wie eine riesige Wildschweinfamilie am Ufer entlang trottete. Unsere Segler sind inzwischen mit ihrer INTI in See gestochen, zurück ließen sie die kleine Berta, ihr erstes Segelboot, auf dem sie das Handwerk lernten, um die Welt zu Wasser zu entdecken. Und nun stehen wir mit dem kleinen (nun unseren) Boot da und setzen ein erstes Stichwort auf unseren Zettel. To do Nr. 1 für 2014 Capitano werden und …

indígena – Mein Blickpunkt zum Internationalen Tag der indigenen Völker

Jedes Jahr am 9. August richtet sich die Aufmerksamkeit auf die indigenen Völker und ihre Probleme. Seit 1994 gibt es nunmehr den Internationalen Tag der indigenen Völker, der von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde. Dass wir nicht in jeden Zipfel unserer Erde vordringen müssen, wird mir immer wieder auf Reisen bewusst. Wie viel Moderne tut gut? Wie viel der ursprünglichen Lebensweise mit der eigenen Kultur, Sprache und dem eigenen Lebensstil ist schützenswert? Laut Survival International leben weltweit 150 Millionen Indigene in „Stammesgesellschaften“ in mehr als 60 Ländern. Es gibt noch ca. 100 unkontaktierte Völker weltweit. Und auch diese Zahl schrumpft. Mein Blickpunkt „indígena“                             Filmempfehlung: Xingu | Birdwatchers Meine Buchempfehlung: Das glücklichste Volk: Sieben Jahre bei den Pirahå-Indianern am Amazonas Und wer sich weiter zum Thema informieren will, dem sei die Seite von Survival International empfohlen.

Mitgebracht. Mitbringsel aus Asien

Sommerzeit = Reisezeit. Rucksäcke und Koffer fliegen wieder rund um die Welt und kehren mit zahlreichen Souvenirs gefüllt in die Heimat zurück. Manche begeistern nur in dem Moment, in dem man sie erstanden hat, andere lassen uns noch Jahre später gern an die Reise zurückdenken. In meiner kleinen Fotoreihe „Mitgebracht“ stelle ich Euch sinnvolle und weniger sinnvolle Mitbringsel meiner Reisen vor. Einige sind schon weggetrunken, weggegessen oder einfach kaputt und schafften es somit nicht auf das Bild. Alle anderen findet ihr hier. Im dritten Teil meiner Souvenirreihe stelle ich Euch Mitbringsel aus ASIEN vor. Summer time = travel time. Backpacks and suitcases are flying around the world and return home filled with numerous souvenirs. Some only enthuse in the heat of the moment when you purchase them, others let us still reminisce about a trip years later. In my little photo series „Mitgebracht“, I introduce to you more or less meaningful souvenirs from my trips. Some are already drunk up, eaten up or merely broken, but you can find the ones that survived in the pictures here. In the 3th part …

Äthiopien

Ein etwas anderer Roadtrip zu den Völkern im Süden Äthiopiens

Auf die Schnelle sollte es noch ein Ausflug zu den Völkern des Omo-Tals und Mago Nationalparks sein. Günstig und schnell – so sind wir manchmal. Drei Wochen äthiopischer Norden liegen bereits hinter uns. In sieben Tagen sitzen wir schon wieder im Flieger nach Deutschland. Da darf es gern noch einmal etwas urig sein – Naturvölker Äthiopiens mit Lippentellern, Bemalungen, viel Perlenschmuck und Tonerde auf dem Kopf. Den Preis und die Zeit handelten wir noch bei einem äthiopischen Abendessen mit dem Chef eines Touranbieters Cheru runter. Den Jeep ließen wir uns am Vorabend auch noch einmal zeigen, aber dass er erst vorgefahren wurde, als die Nacht hereinbrach, machte uns nicht stutzig. Wir waren zufrieden mit unserer Entscheidung und in heller Vorfreude. Am nächsten Morgen fuhr ein etwas anderer Jeep vor, als der uns am Vortag präsentierte. Macht nichts, wir wollen nur los. Tibetu, unser Guide, und Solomon, der Fahrer, sind unsere Begleiter. Als wir Addis nach Süden raus verlassen, passieren wir Industrieanlagen und den morgendlichen Berufsverkehr. Hinter einer Seenlandschaft erreichen wir die Geburtsstadt der Rastas, Shashemene, …

Transsib

Go east, go Transsib – Reise auf Rädern

ENGLISH VERSION HERE Wer mich kennt, weiß, dass ich mich auf meinen bisherigen Reisen eher westwärts bewegt habe. Oder südlich. Aber östlich, das ist schwierig. Warum, weiß ich auch nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich „aus dem Osten bin“ und damit meine eigene innere Waage austarieren will. Dabei wollte ich doch immer in den Osten – noch weiter, tiefer Richtung Sibirien. Als ich in der fünften Klasse mit Begeisterung alle möglichen Flüsse, Gebirge und Städte der Sowjetunion auswendig lernte und dann noch die hieroglyphenartige Sprache, dieses kyrillische Alphabet, war ich Stolz wie Bolle. Das „erste Fremde“ in meinem Leben hatte durchaus seinen Reiz. Zahlreiche Brieffreundschaften wurden aufgenommen und Monat für Monat Baustein für Baustein aus dem kleinen Zauberbuch „Briefe an Freunde“ aneinandergereiht. Heute kann ich es zugeben, meine Hobbys waren nicht Kochen und Backen, diese standen einfach nur unter „Freizeitbeschäftigung“ auf S. 54 in diesem Buch. Der Reiz an diesem Fremden verschwand mit der Öffnung der Grenzen. Go west, hieß es dann für mich. Ein Jahr USA brachte mir weniger die USA näher als …

Diese Deutschen… Ein Chilene an der Ostsee

„Diese Deutschen, Ihr seid so verrückt!“ stellt unser chilenischer Freund bei seinem Besuch im CAMP4 fest. Diesen Ausspruch sollte ich an diesem Wochenende noch häufiger hören. Denn es geht an die Ostsee, mein zigstes Mal, sein erstes Mal. Ich liebe den Duft, der sich über die Autobahn legt, sobald man die Mecklenburger Seenplatte erreicht. Das platte Land zieht an uns vorbei und irgendwo dahinten lockt der Duft der Weite. Ich reise gern und Meer lässt mich immer wieder von der nächsten Reise träumen. Felipe wohnt inzwischen seit einigen Jahren in Deutschland, doch an der Ostsee war er noch nie. Die Weite scheint er hier nicht so recht zu spüren. Seit er meine Schwester kennenlernte, eine ausgesprochene Globetrotterin, musste er sich auch auf Ausflüge in die Natur einstellen. Und nun auch mit Campingequipment ausstatten. Diese Deutschen sind verrückt, was die nicht alles für einen Outdoorkrempel verkaufen und kaufen. Braucht man das wirklich alles für einen Ausflug an die Ostsee? Es soll doch nicht nach Patagonien gehen, und selbst da, weiss er, benötigt man diesen Schnickschnack nicht. …

Berlin – Bonn – Bang

Auf die Idee wäre ich wohl nicht von selbst gekommen. Bonn! Das Rheinland zählte bisher wahrlich nicht zu meiner deutschen Top-Destination. Und dann sind es noch nicht einmal die Großstädte Köln oder Düsseldorf – nein Bonn. Was sollte mir dazu einfallen? Berlin – Bonn – da gibt es doch ein paar Gemeinsamkeiten? Hauptstadt, Museen, Uni, Wasser, U-Bahn …. mein Brainstorming wirkte. So weit war Bonn plötzlich nicht mehr von meiner Heimatstadt weg. Und dann kamen mir wieder so Schlagwörter wie Dialekt, Humor, Provinz in den Kopf. Das Tourismusamt Bonn würde also alle Hände voll zu tun haben, wollte es mich überzeugen…   Und dann machte es Bang! Mitten in unsere musikalische 80er-Jahre-Nostalgiereise, die uns auf der Autobahn überkam, drängte sich ein lauter Knall. „Und es hat bumm gemacht.“ Hals und Kopf vibrierten entgegen dem Rhythmus von Talk Talk. Als ich mich gefangen hatte und in den Rückspiegel schaute, erblickte ich einen Motorradfahrer, der meines Erachtens seinen Sicherheitsabstand sträflichst vernachlässigt hatte. Nicht das noch! Das Wochenende ging ja schon super los. 26 Blogger würden sich in …

Verlosung! Kolumbien an der Wand

puriy liebt Südamerika und teilt gern diese Leidenschaft. Daher verlosen wir drei Wandkalender Kolumbien für 2014 von STÜRTZ. Habt Ihr Lust auf Südamerika und seid Ihr noch auf der Suche nach einer dekorativen Wandgestaltung, die Euch mit superschönen Fotos von Christian Heeb von Kolumbien träumen lässt?  Dann macht mit!  Was musst Du tun, wenn Du gewinnen möchtest? -> Schreibe uns, was Dein schönstes Reisemitbringsel war! Entweder in das Kommentarfeld unter diesen Artikel oder als persönliche Nachricht an reisen@puriy.de oder über https://www.facebook.com/puriyunterwegs, oder per twitter an @puriyunterwegs mit den Hashtags #Verlosung #Mitbringsel Bitte vergiss nicht, uns Deine E-Mail oder Kontakdaten mitzuteilen, damit wir Dich, solltest Du zu den Gewinnern zählen, benachrichtigen können. ¡Disfruta! Die Verlosung läuft bis zum 26. Juli. Unter allen Teilnehmern mit deutschem Wohnsitz/ Anschrift werden die Gewinner gezogen und per E-Mail informiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Vielen Dank an das Verlagshaus Würzburg für die Bereitstellung der drei schönen Wandkalender!   Mit diesem großformatigen Bildkalender könnt Ihr das ganze Jahr etwas „Kolumbien“ erleben! Jedes Motiv wird durch eine Bildlegende und ein dreisprachiges Kalendarium ergänzt. Das Kalendarium zeigt Mondphasen, Sternzeichen und die wichtigsten Feiertage …

Mitgebracht. Mitbringsel aus Lateinamerika

Sommerzeit = Reisezeit. Rucksäcke und Koffer fliegen wieder rund um die Welt und kehren mit zahlreichen Souvenirs gefüllt in die Heimat zurück. Manche begeistern nur in dem Moment, in dem man sie erstanden hat, andere lassen uns noch Jahre später gern an die Reise zurückdenken. In meiner kleinen Fotoreihe „Mitgebracht“ stelle ich Euch sinnvolle und weniger sinnvolle Mitbringsel meiner Reisen vor. Einige sind schon weggetrunken, weggegessen oder einfach kaputt und schafften es somit nicht auf das Bild. Alle anderen findet ihr hier. Im zweiten Teil meiner Souvenirreihe stelle ich Euch Mitbringsel aus LATEINAMERIKA vor. Summer time = travel time. Backpacks and suitcases are flying around the world and return home filled with numerous souvenirs. Some only enthuse in the heat of the moment when you purchase them, others let us still reminisce about a trip years later. In my little photo series „Mitgebracht“, I introduce to you more or less meaningful souvenirs from my trips. Some are already drunk up, eaten up or merely broken, but you can find the ones that survived in the pictures here. In the 2th part …

Mein Kind in Afrika

Reise und tue Gutes. So ungefähr war wohl bei mir vor acht Jahren der Gedanke gereift, irgendetwas oder irgendjemanden in Afrika oder Lateinamerika unterstützen zu wollen. Ich wollte etwas zurückgeben, nachdem mich jede einzelne Reise bereichert hatte. Außerdem war es mit Ende zwanzig Zeit für ein Kind – ein Patenkind. Land, Geschlecht, Alter – egal. Am Ende war es reiner Zufall, dass sich Janets Weg mit dem meinigen kreuzte. Eine wunderbare Begegnung, die noch heute nachklingt, mit jedem Brief, den ich an Janet schreibe, mit jedem Geschenk, das ich ihr zum Weihnachtsfest schicke. Nicht zuletzt ist es aber ein Projekt, für das Janet Modell steht. Es ist ein Projekt, von dem mehrere etwas haben. Nicht nur Janet, nicht nur ich, sondern die Gemeinschaft… Wie läuft so eine Begegnung ab, die nur wenige Monate nach Aufnahme einer Patenschaft in Kamuli stattfand? Am Morgen des 5. Dezember 2005 war es soweit. Nach nur einem Brief war bereits viel Neugierde gewachsen, wie würde es wohl sein, plötzlich dem Patenkind gegenüberzustehen? Ein Kind, das ich nur von einem Foto kannte. …