Alle Artikel in: Blog

puriy zu Gast bei Travel on Toast

puriy war in der vergangenen Woche gleich zweimal Gast bei Travel on Toast. Zum einen stellte ich meinen schönsten und wohl prägendsten Reisemoment vor. Hier erfahrt Ihr, was mich in den 90er Jahren so faszinierte, dass ich die Finger vom Reisen nicht mehr lassen konnte. Neben mir sind hier noch acht weitere deutschsprachige Reiseblogger (Ulrike, Monika, Claudia, Ingo, Patrick, Peter, Martina und Anja) dabei. In einem weiteren Gastbeitrag bei Travel on Toast stelle ich unsere Reihe ‚Die „Welt“ in meinem Kiez‘ vor. Wenn wir nicht reisen, leben wir nämlich auch die Kulturvielfalt. Und die findet man in Berlin und speziell in unserem Basislager in Friedrichshain zum Glück reichlich. In unserer neuen Serie geht es um die kulturelle Mischung in unserer Stadt, in unserem Kiez.Bisher mit dem Café. Macondo, Homemade und Louise Chérie Café… Mein Dank an Anja von Travel on Toast! Zum schönsten Reisemoment Zum Gastbeitrag

Damit auch Ihr auf den kolumbianischen Geschmack kommt… Verlosung

Heute gibt es etwas zu gewinnen. Yippie! Zum Welttag des Buches schenken Blogger Lesefreude. Auch puriy macht mit. Für meine treuen Blogleser ist es sicherlich kein Geheimnis mehr, ich bin verliebt – in Kolumbien. Gern möchte ich meine Euphorie ein bisschen mit Euch teilen und heute einmal nicht nur mit einer Geschichte. Salsa, Cumbias, Merengue, Vallenato – so klingt Kolumbien. Aber wie schmeckt Kolumbien? Und was gibt es hier zu entdecken? Wenn Ihr mehr über das Land erfahren wollt und womöglich bereits Eure nächste Reise nach Kolumbien plant, dann könnt Ihr bei uns einen Vorgeschmack bekommen. Erst diese Woche kam unsere Puriysten Ninette aus Kolumbien zurück und gibt hier Tipps zu kolumbianischen Orten abseits ausgetretener Pfade. Wir  verlosen zwei Sets mit – einem deutschsprachigen Lonely Planet Reiseführer Kolumbien und – einem Set JUNA-Nektare 4-Früchte-Auswahl (Guanábana, Lulo, Mango, Mora) Was ist zu tun, wenn ich gewinnen möchte? 1. Schreibe in das Kommentarfeld unter diesen Artikel, warum Du nach Kolumbien reisen möchtest! 2. Oder schreibe uns eine persönliche Nachricht an reisen@puriy.de, warum Du nach Kolumbien reisen möchtest oder über https://www.facebook.com/puriyunterwegs, 3. Du …

Meer sehen in Kolumbien – Abseits ausgetretener Pfade

Auf meiner allerersten Südamerikareise, die mich in den 90er Jahren nach Venezuela führte, habe ich mich in diesen Kontinent verliebt. Danach ließ mich diese Region nicht mehr los und es folgten noch viele weitere Reisen dorthin. Aber besonders in Kolumbien ergriff mich die Faszination vor allem wegen der vielfältigen Landschaft und Natur, aber auch aufgrund der offenen, lebensfrohen und herzlichen Menschen. Diese Erfahrung steht im harten Kontrast zu den Bildern, die noch immer in vielen deutschen Köpfen vorherrschen, wenn sie KOLUMBIEN hören. Ja, es gibt die Farc und auch Kokain – aber es gibt noch viel mehr. Und genau das MEHR zu entdecken ungetrübt der Medienbilder aus vergangenen Zeiten, das nehmen sich zunehmend auch deutsche Touristen vor. Gerade aufgrund dieser negativen Bilder beginnt Kolumbien erst in den letzten Jahren für den Tourismus interessant zu werden. Das Land hat viel zu bieten, dennoch sieht man die Reisenden an den immer gleichen Plätzen – in der Karibik wie Cartagena und Tayrona Parque, in den Großstädten wie Bogotá und Medellin und in den Kolonialstädten wie Popayan und Villa da …

Urwaldgezwitscher – Eine Insel im Grünen

Mompox, Leticia, Villa de Leyva, San Agustin, Ushuaia, Tupiza, Fort Portal, Lushoto, Colonia del Sacramento, Pisco, Mirow, Copacabana, Nong Khai, Kharkhorin, Puerto Iguazú, Rheinsberg, Sinaia, Oberhof, Sighișoara, Liepāja, Jurmala, Neuruppin, Plau… Brainstorming. Meine Gedanken fließen, mein Kopf explodiert. Bilderkino. Kathedrale in Granada, bunte Dächer und Holzzäunchen in Mörön, Dekompressionskammer in Útila Town, Felskirchen in Lalibella, Flusstauchen in Bonito, mit besoffenen UNO-Mitarbeitern in Kibuye unterwegs… Viele Erlebnisse meiner Reisen finden sich in Krakelschrift im Notizblock niedergeschrieben. Zu lange her, zu wenig Zeit, sie in meinem Blog noch einmal zum Leben zu erwecken. Mir fehlen die Bilder, mir fehlt das Gefühl. Mir fehlen die Gerüche, die Klänge. Kleine Städte schrecken mich zum Leben und Wohnen ab, auf Reisen sind sie jedoch wunderbar. Im Urlaub will ich Klein. Je kleiner desto besser. Je kleiner desto erholsamer, je kleiner desto heimeliger, je kleiner, desto näher bin ich an der Natur. Und das schließlich zählt. Ich schaukle in der Hängematte auf meinem kleinen Balkon hin und her. Mein Blick starrt auf den Baum auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Aus diesem zwitschert es seit Stunden. …

Eiersuche am Holmenkollen – Ostern in Oslo

Zugegeben – Städte am Wasser haben es bei mir leicht. Ich bin ein Wassertyp. Und wie kann man schöner geweckt werden, als von Möwen am Morgen. Schnell den Vorhang auf und so sehe ich sie hinter der riesigen Panoramascheibe direkt über unserem Balkon kreisen. Die Sonne scheint heute noch kräftiger. Das The Thief Hotel hat uns schon durch seine Kooperation mit dem Astrup Fearnley-Museum auf den Geschmack gebracht. Hier hängen in den Fluren, im Restaurant und den Zimmern Kunstwerke aus der Astrup-Sammlung. Da die Füße vom Vortag noch schmerzen, ist es natürlich naheliegend, erst einmal den Tag auf dem Tjuvholmen zu starten und das benachbarte Astrup Fearnley-Museum zu besuchen. Ob Jeff Koons berühmte Skulptur „Michael Jackson and the Bubble“ oder der Totenkopf und die in Formaldehyd eingelegte Kuh mit Kind („Mutter und Kind, getrennt“ von Damien Hirst… in den beiden modernen Gebäuden, die vom Stararchitekten Renzo Piano entworfen wurden, sammeln sich viele interessante Kunstobjekte der Gegenwart, die teilweise provozieren – von indischen und japanischen Künstlern bis eben zu denen der genannten Berühmtheiten. Das Museum ist …

Zwischen den Schließzeiten – Ostern in Oslo

So sehr uns Oslo am ersten Abend begeistert, vor einer Herausforderung steht man dennoch. Drei Tage sind viel zu kurz, um die Stadt zu erkunden. Museum oder Skulpturenpark? Festung oder Holmenkollen? Schloss oder Shoppen in Grünerlokka? Inseln oder Uferzone des Tjuvholmen? Die Liste könnte endlos fortgeführt werden. Das herrliche Frühlingswetter tut sein übriges, uns nicht nur in die Museen der Stadt zu spülen. Nein, Oslo ist auch Natur und die wollen wir ebenso erkunden. Alles in drei Tagen. Oslo bedarf zudem einer guten Planung. Lass ich mich sonst eher treiben, sind wir hier ein wenig Getriebene der eingeschränkten Öffnungszeiten. 11 bis 16 Uhr – höchstens 17 Uhr heißt es hier häufig. Das wäre als Berlin verwöhnter Mensch bereits auch neben den hohen Preisen die einzige Kritik an dieser Stadt. Wenigstens tun einem hier aufgrund der Grö

Gefangen auf der Diebesinsel – Ostern in Oslo

Über eine Stunde stehen wir nun schon in der Schlange. Aber bis wir durch den Sicherheitscheck kommen, dauert es noch immer ne Weile. Es ist Ostern! Yes, da wollen viele verreisen oder Urlaub machen. Oder woran liegt es, dass zur Peak-Reisezeit nur zwei Sicherheitsschleusen geöffnet haben und diese in bester Schluffigkeit bedient werden. Es ist eben Ostern. Wäre ich nicht mit Ryan Air unterwegs, wäre es mir egal. Aber Ryan Air war die Airline, die mich schon zweimal stehen lassen hatte, wegen meiner angeblichen Unpünktlichkeit. Da darf man doch mal nachfragen. Nach 1 h und 10 minütigem Flug stehen wir nun in Rygge. Nicht so schlecht. Immerhin sind es hier ein paar Flecken Schnee weniger als in Berlin – und ein paar Grad wärmer auch. Verkehrte Welt! Es ist Ostern 2013 und wir entfliehen dem Dauer Schneematschwetter gen Norden. Das hatten wir uns nicht träumen lassen, als wir im Februar nach unserem Kolumbientrip den Flug in den vermeintlichen Winter nach Oslo buchten. Die Idee haben aber wohl so viele andere auch gehabt, denn der Flieger …

Bogotá

Bogotá – Leben im Hochsicherheitstrakt

Es ist immer wieder wie Heimkehren – wenn ich in einer meiner liebsten Städte, Bogotá, lande. Am Freitagabend kamen wir aus der schwülen Hitze des Urwalds nun doch in die recht frische Höhenluft der Andenstadt. Als unser Taxi in die Straße unseres Hotels einbog, merkten wir schon, dass hier etwas anders war. Das ganze Quartier wimmelte vor Polizei und Sicherheitskräften. Das Besondere befand sich direkt in unserem Hotel und hieß Scheich Hamad ibn Chalifa Al Thani. Der höchste Mann im Golfstaat Qatar. Das Hotelpersonal gab sich natürlich dezent und bedeckt. Eine Delegation sei hier. Dass aber der Präsident hier nächtigte, erfuhren wir von einem der zahlreichen Sicherheitsmänner aus Qatar, die immer im Fahrstuhl für einen Plausch offen waren. Am nächsten Morgen beim Frühstück sahen wir den Scheich dann höchstpersönlich, als er durch die Executive Lounge schritt. Aus unseren müden Augen beobachteten wir ihn zuvor bei seinen Business Gesprächen durch die Glasscheibe im Nebenraum. Am Morgen war noch viel Gewusel, denn die ganze Qatarmannschaft musste noch ausgecheckt werden. Fahrstühle waren permanent verstopft. Ein Meer an Koffern wurde …

Puerto Nariño

Unsere Tage am Amazonas: Puerto Nariño {DIARY}

Tausende von Papageien kreisen über unseren Köpfen, um in den wenigen Bäumen an der Carrera 1 zu landen. Puerto Nariño ist nicht nur ein Hafen für uns, sondern auch für die Vögel, die jeden Abend zwischen 17 und 18 Uhr aus dem Urwald zurückkehren. Hier legen sie sich zur Ruhe, um am darauffolgenden Tag wieder auseinander zu schweifen. Nur zwei Stunden mit dem Schnellboot von Leticia entfernt, befindet sich dieser Hafen der Ruhe. Der Amazonas bestimmt das Leben in beiden Städten. Doch während in der einen Stadt ein ohrenbetäubender Lärm der Mopeds durch die Straßen schallt, bestimmen nur spielende Kinder das Straßenbild des beschaulichen Urwaldstädtchens. Grillen zirpen, Vögel zwitschern und jedes weitere Tier stimmt in das Konzert der Urwaldklänge ein. Nur nicht-motorisierter Lärm aus Menschenhand stört hier die perfekte Idylle. Gerade eingerichtet auf dem Balkon des Hotel Lomas del Paiyü, stürmt eine Schulklasse die gegenüberliegende teuerste Adresse der „Stadt“ – das Hotel La Selva. Es kann nicht heißen, wir wurden nicht gewarnt. Tatsächlich hatte uns die Managerin dieses teuren Hotels darauf hingewiesen, dass sie eine …

Mompox, Fischer

Jeder Topf hat einen Deckel {DIARY}

Hupen, Musik und Menschenstimmen. Unverkennbar ist die Geräuschkulisse. Wir sind zurück in der Karibik. Dieses Mal ziehen wir das pulsierende Leben Santa Martas dem etwas zu aufgerüschtem Glanz Cartagenas vor. Heiß ist es noch immer. Aber an der Küste gibt es zumindest die Hoffnung auf eine frische Brise. Die haben wir in den nächsten Tagen auch nötig, wenn wir uns auf den etwas beschwerlichen Weg zur Ciudad Perdida machen. Beschwerlich ist ein guter Stichwortgeber zu Mompox. Jeder sagte uns, dieser Ort sei etwas umständlich zu erreichen. Die Insellage mache es dieser Stadt und seinen Besuchern nicht leicht. Auch in Cartagena liefen wir den Informationen nach, dass es auch Direktbusse in das 6 Stunden entfernte Mompox gäbe. Wir blieben beharrlich dran. Schließlich entschieden wir uns gegen dreimaliges Umsteigen in Bus und Boot und verkürzten die Fahrzeit auf eben diese 6 Stunden mit einem der öffentlichen Minibusse (u.a. Asotranstax). Diese steuern nicht nur Mompox von Cartagena an, sondern geben einem auch von Mompox aus die Zielalternativen Valledupar, Barranquilla oder Santa Marta. Was man an Umsteigezeit einspart, bekommt …