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Transsibirische Eisenbahn Reisetipps – Von Europa nach Asien auf Schienen

Irkutsk, Russland

7.865 Kilometer haben wir in der Bahn zurückgelegt. Von Moskau nach Peking ging unsere Reise auf der transmongolischen Strecke. Wie das so war, darüber haben wir schon eingehend berichtet. Nun kommen wir noch zu den Fakten, zu den Orten, die dazwischen lagen. Wo sollte man mal aussteigen, welchen Ort kann man vergessen? Jeder, der eine Fahrt auf dem transsibirischen bzw. transmongolischen Streckennetz plant, steht irgendwann vor der Frage, wie viele Stopps lege ich ein? Doch gleichzeitig ist der Blick auf das Budget gerichtet, je mehr Stopps desto teurer. Daran mag es auch liegen, dass wir viele Reisende trafen, die nur Moskau – Irkutsk (Baikalsee) – Ulaanbaatar – Peking sahen. Unseres Erachtens ein Fehler. Denn das ist nur etwas für Bahnfreaks. Wer aber sagt, er will etwas von Russland oder Sibirien sehen, der sollte unbedingt auch mal dazwischen aussteigen. Denn nur aus dem Fenster zu schauen, bringt einem das Land nicht nah. Natürlich kommt dann meist noch der zweite Punkt hinzu, weshalb viele mit Stopps geizen – die fehlende Zeit. Je mehr Zeit man hat, desto besser, das trifft wohl auf jede Reise zu. Wir sind in knapp vier Wochen von Moskau nach Peking gereist. Die Mongolei durchfuhren wir nur, da wir hier schon ein Jahr zuvor drei Wochen gereist waren. Tipps für eine Mongolei-Reise habe ich separat zusammengefasst.
Wie es in unseren Zügen aussieht, könnt Ihr im Beitrag Züge der Transsib nachsehen.
Alles in allem – in vier Wochen kann man schon einiges sehen.

Transsibirische Eisenbahn unsere Stationen: 

Moskau – Kasan – Jekaterinburg – Krasnojarsk – Irkutsk – Baikalsee – Ulan-Ude – Datong – Peking

Visa

Für Fahrten mit der Transsibirischen Eisenbahn sind Visa für Russland und China erforderlich. Reiseanbieter und Spezialagenturen sind bei der Besorgung behilflich.

  • Das Visum für Russland wurde uns genau für den Zeitraum unserer Reise ausgestellt aber die maximal Aufenthaltsdauer beträgt 30 Tage. Für das Rissland-Visum benötigt man einen online ausgefüllten Antrag, aktuelle Bestätigung einer für Russland gültigen Auslandsreisekrankenversicherung, ein Passfoto sowie den Reisepass. Der Preis war ca. 80 Euro.
  • Das Visum für China ist ab Ausstellung 3 Monate gültig und in diesem Zeitraum muss die Einreise erfolgen. Ab Einreisedatum ist dann der Aufenthalt für maximal 30 oder 60 Tage möglich. Für das Visum benötigt man einen ausgefüllten Antrag, ein Passfoto sowie den Reisepass. Der Preis war ca. 115 Euro.
  • Für die Mongolei benötigten deutsche Staatsbürger seit dem 1. September 2013 bei touristischen Aufenthalten bis 30 Tage kein Visum.

Uns stand für die Abwicklung der Buchung Lernidee zur Seite.

Reiseführer für unsere Transsibirische Eisenbahn Reise:

Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte? 

Hätte ich sicherlich mehr Tage in der Umgebung von Krasnojarsk und am Baikalsee verbracht. Und auch in China hätte ich gern noch mehr vom Land gesehen, denn Peking ist nunmal eine recht smokige, aber faszinierende Großstadt. Einen Ausklang in der Natur hätte ich sicherlich eher bevorzugt.

Reisetipps auf der Transsibirische Eisenbahn

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Je nach Zugtyp gibt es unterschiedlichen Komfort auf der Transsibirische Eisenbahn. Man sagt, je kleiner die Zugnummer, desto besser. Wir stimmen der Aussage nur eingeschränkt zu, aber geben zu, Zugnummer 2 war großartig komfortabel, Zugnummer 378 schon arg in die Jahre gekommen.

Die dritte Klasse besteht aus einem offenen Waggon, in dem die Doppelstockbetten wie in einem Schlafsaal für 54 Platz bieten. Die Abteile in 2. Klasse bestehen aus vier Betten – zwei oben, zwei unten. Die 1. Klasse variiert, meist sind auch hier vier Betten vorhanden, doch werden diese Abteile nur für zwei Personen verkauft. Es gibt aber auch wie zum Beispiel im Zug Nummer 2 Zweierabteile, in denen sich sogar Fernseher befinden.

Zur Ausstattung findet man hier detailliertere Beschreibungen.

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Die meisten Züge verfügen über einen Speisewagen. Die meisten Karten waren nur in russischer Sprache und nicht alles Speisen, die auf der Karte standen, waren auch verfügbar. Achtung, beim morgendlichen Kaffee wird gern mal nach gusto Milch und Zucker mit auf das Tellerchen gelegt und dann aber zu saftigen Preisen abgerechnet, auch wenn man seinen Kaffee schwarz trinkt. In jedem Waggon befindet sich ein Samowar, von dem man fast immer heißes Wasser bekommt. Daher kann man sich auf der Zugreise wunderbar von Tütensuppen, Tee und Instantkaffee ernähren. Manchmal verkauft auch die Provodniza ein paar Snacks und das ist immer noch günstiger als im Speisewagen.

Transsibirische Eisenbahn - Sehenswürdigkeit

  • ans Zugende gehen und filmen
  • mehr als ein paar Vokabeln Russisch zu können, dann schleicht man sich auch in das Herz der sonst so teilweise unterkühlten Provodniza ein

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  • Bettwäsche und (meistens auch) Handtücher werden gestellt
  • In manchen Zügen zog es, so dass ich über meinen zusätzlichen Schlafsack nicht unglücklich war.
  • Die Fenster sind meist so verdreckt und zerkratzt, dass man ohnehin bei geschlossenem Fenster nur eingeschränkt gute Bilder machen kann. Denkt also gar nicht daran, mit Poliertüchern auch die Scheibe Fototauglich zu putzen.
  • Plant bei Grenzüberschreitungen Euren Toilettengang, denn das Prozedere kann stundenlang dauern und die Provodniza hat kein Erbarmen. Die Toiletten werden vor jedem Bahnhof und eben an Grenzen ca. 20-30 Minuten vorher geschlossen, außer in der 1. Klasse (wenn geschlossenes Abwassersystem im Zug).
  • Wer auf Technik nicht verzichten kann, sollte wegen der wenigen Steckdosen an einen Mehrfachstecker für Handy, Laptop, Kamera usw. denken oder die netten russischen Nachbarn um einen freien Steckdosenplatz bitten.

Moskau – die pulsierende Hauptstadt Russlands, in der die Route der Transsibirische Eisenbahn beginnt. Es wird viel gebaut, aber die Stadt ist auch überraschend grün, dass man schöne Fluchtpunkte finden kann. Zwischen der polierten Welt von Highheels und S-Klasse Mercedes und doch auch dem wahren, ungeschönten Leben…

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Novotel Moscow City

Ganz neues Hotel der Accor Gruppe in recht zentraler Lage unweit der Moskwa im neuen Geschäftsviertel Moscow City International City Centre. Die Entfernungen zur Metro und somit zu den touristischen Highlights sind mit 15 bis 20 Minuten vollkommen okay.
Zu unserem Hotelbericht des Novotel Moscow City

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Jagannath, Kuznetsky Most Str, 11, Moscow | Coffee House, Nikol’skaja 11-13 str 5, Moscow 495 | Kabuki in der Afi Moll | und mehr für Vegetarier: http://www.happycow.net/europe/russia/moscow/

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  • Kreml Ticket (Eintritt: 350 Rubel)
  • Bootstour auf der Moscow von der Metrostation Kiewskaja (450 Rubel)
  • Hop-on hop off mit City Sightseeing (24h für 600 Rubel)
  • Roter Platz und Basilius Kathedrale
  • Besuch des Neujungfrauenklosters
  • Entspannen im Gorki Park
  • Kaufhaus GUM, nicht unbedingt zum Shoppen, aber zum Ansehen
  • Souvenirs shoppen in der Fußgängerzone Arbat

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  • Joggen an der Moskwa
  • Eine U-Bahnfahrt ist Pflicht, die Bahnhöfe sind wirklich etwas Besonderes

Mehr zu Moskau:
Zum Teil 1: Moskau – Wo russische Märchen beginnen.
Zum Teil 2: Hop on, hop off und manchmal geht gar nichts … Moskau Teil 2

Genau genommen liegt Kasan nicht auf der Route der transsibirischen Eisenbahn. Doch diese Strecke ist 150 Kilometer kürzer und bietet mit der tatarischen Hauptstadt ein kleines Highlight. Sicherlich zählt Kasan zu den optischen Augenschmäusen mit seinen restaurierten Häusern, zahlreichen Moscheen und Kirchen. Doch dass Kasan einen eigenen Kreml (UNESCO-Weltkulturerbe) hat, beglückt das Touristenherz noch mehr.

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  • Hop-on hop off mit City Sightseeing (24h für 600 Rubel)
  • Kasaner Kreml mit Kul-Scharif-Moschee, Sjüjümbike-Turm und der Maria-Verkündigungskathedrale (UNESCO-Weltkulturerbe und Eintritt kostenlos)
  • Am Wildschweinsee entlangschlendern
  • Für Einkaufsfreunde: in die Baumana Straße gehen

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In der Kul-Scharif-Moschee erhält man zum Bedecken des Kopfes und notfalls auch der Beine Tücher ausgehändigt. Aber es ist nie verkehrt, auch ein eigenes Tuch dabei zu haben. Frauen haben auch Zutritt.

Mehr zu Kasan:
Missverständnisse und der Luxus Bahnreisender. Transsib Teil 1

Eurasien oder Asiopa? Bin ich schon in Asien oder noch in Europa, das mag man sich hier fragen. Auf jeden Fall ist man in Russland und das merkt man Jekatarinburg an. Neben klassischer Sowjet-Architektur findet man aber auch genügend neue  Hochhäuser, die den regen Bauboom der Stadt vor allem am Stadtteich unterstreichen. Aber auch einige alte Kaufmannsvillen mischen sich in das Stadtbild und machen dieses sehr abwechslungsreich. Das Wesentliche der Stadt erschließt man in wenigen Stunden. Doch will man auch einen Ausflug vor die Tore der Stadt machen, wo sich zum einen das einstige Grab der Zarenfamilie befindet und auch die Grenze zwischen Europa und Asien, sollte man mit Übernachtung planen.

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  • Spazieren gehen am Stadtteich und Iset Fluss zum Schlendern
  • Literatenviertel
  • Zarengedenkstätte und Kirche auf dem Blute

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Traveler’s Coffee, U8 Marta, 8d, Trade Center “Mytniy Dvor”, Jekatarinburg

Mehr zu Jekatarinburg:
Nach Asien auf dem Landweg. Transsib Teil 2. Jekaterinburg und die Fahrt nach Krasnojarsk

Die Stadt am Enisej gibt mir das erste Mal das Gefühl von Sibirien und gewinnt allein durch die schöne Flusslage. Die Stadt selbst hat man schnell abgelaufen oder wie wir erradelt. Leider fehlte uns die Zeit für Ausflüge in die Umgebung. Aber zumindest auf den Pokrovskij-Hügel sollte man gehen – allein wegen der Aussicht und den wunderschönen sibirischen Holzhäuschen, die auf dem Weg nach oben liegen. Diesen Stopp empfehle ich auf jeden Fall.

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Apart Hotel Iris
, Mira prosp., 37, Krasnoyarsk, Russland
Ein süßes kleines Boutique Hotel in zentraler Lage. Aufgrund der mangelnden Alternativen in der Stadt, eine ganz gute Wahl, wenngleich nicht unbedingt preiswert. Dafür liebevoll eingerichtet und nettes Personal.

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  • Ausflug auf den Pokrovskij-Hügel mit der Kapelle von Paraskewa-Pjatniza
  • Am Ufer des Jenissei entlang spazieren oder radeln

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  • Die Stadt mit Rad erkunden. Am Ufer des Jenissei gibt es Radverleihe wie z.B. Veloland.
  • Wir wollten mit dem Schiff zum 35 km entfernten Wasserkraftwerk Divnogorsk fahren, doch diese fahren Ende August zumindest nur am Wochenende.

Mehr zu Krasnojarsk:
Durch Sibirien. Transsib Teil 3

Irkutsk – das Paris Sibiriens? Tatsächlich ist Irkutsk auch meine Highlight-Stadt auf der Strecke der transsibirischen Eisenbahn. Die Stadt kommt so relaxt daher und ist doch moderner und westlicher, als ich es zuvor von dieser sibirischen Stadt dachte.

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Courtyard by Marriott
, Chkalov Street 15, Irkutsk
Hotel mit westlichen Standards zu hohen Preisen aber mit etwas langsamen Service. Meist auch gebucht von Tourveranstaltern.

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Cocoroco, Uliza Sedova 6, Irkutsk

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  • Zwischen der Timirjazewa und der Dserschinskowo Straße viele bunte Original-Holzhäuschen im Gegensatz zum neuen Ausgehviertel – das 130. Quartier
  • Europäisches Haus
  • Markt, auf dem die Babuschkas Frisches aus ihrem Garten anbieten
  • Bootstour auf der Angara
  • Hinter der Erlöserkirche am Wasser entspannen
  • ehemaliger Eisbrecher “Leodokal Angara” im Stadtteil Solnetschny (50 Rubel)

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Unbedingt die hübschen Holzhäuser fotografieren, so lange sie noch da stehen und nicht wie im Quartier 130. in kitschiger Variante nachgebaut werden!

Mehr zu Irkutsk:
Irkutsk – das Paris des Ostens? Transsib Teil 5

Wer nicht viel Zeit hat, macht wohl nur einen Abstecher nach Listwjanka, 70 km südöstlich von Irkutsk. Doch wer ein bisschen mehr Zeit mitbringt, der verweilt wie wir ein paar Tage auf der Insel Olchon. Die meisten zieht es in den Hauptort Chuschir, da dieser die größte Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten bietet.

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Nikita Bencharov’s homestead
on Olkhon island,
Am Ortsende Richtung Schamanenfelsen ist ein wahres Holzhüttendorf entstanden. Wenn man in der Hauptsaison hier verweilt, kann es morgens und abends recht wuselig sein. Wir haben uns für ein Jurte entschieden, die sich nicht in dem Holzhüttendorf befindet, sondern ca. 200 m entfernt bei Dascha und ihrem Mann Sergej*. Sie vermieten in einem recht neuen Holzhaus fünf liebevoll eingerichtete Zimmer mit Bad für 1200 Rubel p.P. und im Garten drei Jurten. Aus unserer Sicht findet man hier mehr Ruhe. Die Vermietung läuft über Nikita. Wir zahlten 900 Rubel pro Person – Vollverpflegung inbegriffen, egal ob man mitisst oder nicht.
*Dascha und Sergej hatten im September ihrer Unterkunft noch keinen Namen gegeben, aber wer interessiert ist, meldet sich bei uns. Wie haben ihre E-Mail-Adresse bzw. bei Nikita fragen.

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  • Tour zum Kap Choboy (bei Nicolas Pernot) von 17 bis 21 Uhr im Nikita anzutreffen – eintägige Tour zum Kap Choboy mit Trekkinganteilen kostet 800 Rubel, ohne Trekking 600 Rubel – plus 60 Rubel Nationalparkgebühr.)
  • vom kühlen Nass des Baikalsee direkt in die Sauna/ Banja am Strand
  • Sonnenuntergang am heiligen Schamanenfelsen geniessen
  • Schöne Fotomotive von alten Schiffen am kleinen Hafen von Chuschir
  • Wandern

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Insel erradeln (Radverleih u.a. im Internet-Café Nepernok, Chuschir, Baikalstraße 37)

Mehr zu Olchon:
Am Baikalsee. Transsib Teil 4

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  • Hotel Buryatia, Kommunisticheskaya 47 A, Ulan-Ude – Die Etage macht’s! Darauf sollte man achten, wenn man im Vorfeld bucht. Es gibt sanierte (ab der 8. Etage) und unsanierte Etagen, zum entsprechenden Preis zu haben sind. Generell aber sehr ostig.
  • Komnata otdycha – im Bahnhof kann man sich stundenweise ein Bett mieten (310 Rubel) – super, wenn man so früh ankommt, dass man im Hotel noch nicht einchecken kann

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Traveler’s Coffee, Kuibysheva st., 22, Ulan-Ude

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  • Ausflug zum Kloster Dazan, auch wegen des Ausblicks auf die Stadt.
  • Ethnographisches Freiluftmuseum vor den Toren der Stadt. Hier kann man auch wunderbar einmal durchatmen in einem schönen Setting.
  • Abends treffen sich die Einheimischen am Opernplatz in Ulan Ude. Hier tönt klassische Musik aus Lautsprechern.

Mehr zu Ulan-Ude:
Über Ulan-Udè, Bator und unseren letzten Tag in Russland. Transsib Teil 6

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Holiday Inn Datong City CentreNo. 37, Yingbin Street, Datong, ordentliches großes Hotel am Rande der Altstadt. Wirkt auf den ersten Blick recht modern und sauber aber vom Pool besuchen müssen wir aus hygienischen Gründen abraten. Frühstücksbuffet ist sehr umfangreich.

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Hao Tian Pu Zhai, Yingbin Street, Datong

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  • Hengshan Mountain (Eintritt: 124 Yuán)
  • Yungang Grottoes (Eintritt: 120 Yuán)
  • Ausflug in die „neue“ Altstadt die eingerahmt von einer Mächtigen Stadtmauer mit imposanten Türmen einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten hat (u.a. Shanhua- und Huayan-Kloster, Trommelturm und Neun-Drachen-Wand)

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  • Für einen Ausflug zum Kloster und den Grotten war Datong China International Travel Service , 37 West Yingbin Rd., Datong, Shanxi günstig und sehr zuverlässig.
  • Wer es zur Mittagszeit nicht mit dem Essen schafft, muss sich fast überall bis 19 Uhr gedulden. In der Zwischenzeit sah es eher mau aus mit Speisemöglichkeiten.

Mehr zu Datong:
Datong und die Tour mit den Touren. Transsib Teil 8

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Grand Mercure Beijing Central6 Xuanwumen Nei Avenue, Xicheng District, 100031 Beijing, recht großes Hotel mit gehobenen Standard, nicht ganz neu aber gut im Schuss. Zimmer waren gut, Frühstücksbuffet sehr umfangreich und Personal hilfsbereit und freundlich. Lage ist Zentral. 3 Minuten zur U-Bahnstation Xidan und somit nur zwei Stationen westlich vom Roten Platz.

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  • Chinesische Mauer Mutianyu Great Wall (war wenig überrannt)
  • Nachtmarkt
  • Hutongs (z.B. Wudaoying, 46 Fangija und die Hutongs um Hou Hai und Qian Hai)
  • Sommerschloss mit Boot
  • Stimmung am frühen Abend rund um den Lama- und Konfuziustempel
  • Himmelstempel
  • obligatorische Rikscha-Tour (wir verfrachteten unseren Fahrer auf die Rückbank und radelten selbst)
  • jaja, natürlich Roter Platz, Mao-Mausoleum und die Verbotene Stadt
  • Olympiastadium bei Nacht

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  • In der Stadt bewegt man sich am besten mit der U-Bahn (schnell, modern und alles in Englisch)
  • Wenn man Taxi fährt, das Ziel auf chinesischer Schrift bereithalten.
  • Wer viel sehen will, muss eigentlich überall bis auf das Mao-Mausoleum zahlen (auch Parks!)
  • Vorsicht bei der Wahl des Touranbieters zur Mauer (das erlebten wir)
  • wer in China auf Facebook, Twitter und youtube nicht verzichten kann, sollte sich über die Umgehungen zuvor informieren – Instagram läuft hervorragend
  • Achtung: selbst in Peking ist man bei den einheimischen Touristen ein beliebtes Fotomodel!

Mehr zu Peking:
Peking – wo Drachen in den Himmel steigen
Im Dunstkreis der Mauer oder 40 Minuten verschwendete Lebenszeit
Naschen auf dem Pekinger Nachtmarkt

und Oli (Sinograph) gab erst kürzlich Tipps zu China und Peking – Hier erfahrt Ihr u.a., wo man sich erholen kann, wenn einem die Großstadt zu viel wird, wo Ihr schöne Aussichtspunkte findet und was man machen sollte, wenn man auch in China ohne Facebook und Twittern nicht kann…

Gereist im August/ September 2013.

Auf unserer Reise wurden wir durch Lernidee unterstützt. Alle Ansichten sind unsere eigenen.

Dieser Beitrag wird noch erweitert.

8 Kommentare

  1. Super, vielen Dank für die interessanten Details! Die Transsib Tour steht auch auf meiner Reise-Wunschliste. Ich speicher mir den Artikel direkt mal ab für die spätere Reiseplanung. :)

  2. Wie ist es eigentlich mit der Registierung in Russland bei Individualreisenden? Ich möchte über eine Reiseagentur ein Visum beantragen, habe aber gehört, dass man sich innerhalb von 3 Tagen nach Ankunft in einer Postfiliale registrieren muss…Stimmt das? Was ist, wenn ich an einem Sonntag ankomme und unmittelbar mit der Transsib losfahren will? (und anschließend nur im Zug übernachte)? Was passiert überhaupt, wenn man sich gar nicht registriert?

    • Hallo Steve, über „Registrierungen“ hatte ich im Vorfeld unserer Reise auch viel gelesen, aber am Ende war das für uns kein Thema mehr. Eigentlich soll man sich ja in jedem Ort, in dem man sich aufhält, registrieren. Schläft man in einem Hotel, Hostel etc., übernehmen die das. Wir hatten auch Tage, an denen wir in einem Ort von frühmorgens bis spät abends waren und dann mit dem Zug weiterfuhren und dort schliefen. Für so etwas ist eine Registrierung nicht nötig. Ich selbst habe bei meiner Reise auf jeden Fall nie irgendeine Berührung mit dem Thema vor Ort gehabt.
      Wenn Du tatsächlich gleich am Anfang Deiner Reise mit dem Zug weiterfährst, weiss ich nicht, wie man das am besten macht. Vielleicht fragst Du bei der Reiseagentur, die für Dich das Visum beantragt, nach, wie das aktuell gehandhabt wird. Die sind da sicherlich gut informiert und haben Erfahrung. LG, Madlen

  3. Stefan sagt

    Vielen Dank für die hilfreichen Tipps. Ich werde selbst in ein paar Wochen mit der Transsib fahren. Habe dazu eine Frage: Woher bekomme ich Tickets für die 3. Klasse? Mir wurde zugesteckt, dass diese nur vor Ort am Schlater gekauft werden können. Stimmt das oder kann ich diese auch Online buchen?

    Viele Grüße und vielen Dank!

    • Hallo Stefan,
      da bin ich schon gespannt auf Deine Berichte 😉 Ich selbst bin keine 3. Klasse gefahren, habe aber zwei deutsche Mädels getroffen, die sich die Tickets immer an den Schaltern vor Ort besorgt haben. Irgendwie ging das wohl trotz ihrer schlechten Sprachkenntnisse. Ich persönlich fand es an den Schaltern immer eher schwierig, obwohl ich noch ein paar Brocken Russisch kann. Online habe ich im Vorfeld meiner Reise, als wir überlegten, Tickets online zu buchen, bei http://trains.realrussia.co.uk/transsib/ auch die Option auf 3. Klasse gefunden. Also möglich ist es. Aber ich kann Dir nicht aus eigener Erfahrung berichten. Wünsche Dir eine gute Reise! Und berichte gern mal, ob es mit Online-Buchung problemlos geklappt hat. LG, Madlen

  4. Hej Mad B,
    wie ist es mit Sprachkenntnissen? Benötigt man Russischkenntnisse, oder reicht es mit Englisch und Händen und Füßen aus?

    • Hallo Gustav, sagen wir es mal so, mehr Hände und Füße als Englisch. Ich konnte noch auf verschüttete Schul-Russisch-Knetnisse aufbauen, die wirklich nur noch rudimentär sind, aber das half und ansonsten wirklich zeigen. Mit Englisch war weder in der Bahn noch sonstwo viel…
      Liebe Grüße, Madlen

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